Verlässlichkeit tut gut

Verlässlichkeit tut gut

Wieso ist es wichtig, dass du dich auf dich selbst verlassen kannst? Da draußen geht alles drunter und drüber. Dein Chef, deine Kollegen, dein Partner ja sogar deine Kinder wissen was du am besten machen solltest. Sortierst du dich auch selbst?

Du willst dich auf andere Verlassen können. Es gibt dir ein wohliges Gefühl von Sicherheit. Fang bei dir an. Kannst du dich auf dich verlassen? Davon profitiert übrigens auch dein Umfeld denn automatisch wirkst du Sicherer und klarer. Du weißt, dass du dir selbst vertrauen kannst, dein Wort hältst und so gehst du sicher durch den Tag. Und durchs Leben. Du bist einfach dein bester Freund. Verlässlich. Und immer da wenn du ihn wirklich brauchst. aber dennoch ganz frei.

Was ist Verlässlichkeit :

Verlässlichkeit bedeutet, das man sich Sicher sein kann, dass eine Person das macht was sie sagt. Die Person hält also zum Beispiel Termine ein – in aller Mehrheit. So entsteht Vertrauen. Sich selbst erlebt man also als Verlässlich wenn man macht was man sagt und sich selbst gegenüber seine Vereinbarungen einhält. Ausnahmen gibt es immer – aber die Mehrheit sollte stimmen sonst entsteht ein Gefühl der Unsicherheit. Das ist genau das was du nicht willst.

Wirst du verlässlicher, folgen dir andere.

Die Welt da draußen ist phasenweise einfach kein ganz sicherer Ort, vielzählige Fragen und Anforderungen gestalten dein Leben bunt. Gut also, wenn du dir selbst ein sicherer Hafen sein kannst wo du dich ausruhen und neue Energie für noch mehr Leben schöpfen kannst.

Verlässlichkeit ist ungemein Wichtig um sicher und geerdet durch dein Leben zu gehen.

Bist du verlässlich für dich, entwickelst du Sicherheit & vertrauen in die und das Leben. Das führt unweigerlich zur Reduzierung von Stress. Total simple und brauchen wir wohl alle.

Zu meiner Tochter sage ich immer „Ehre dein Wort“. Was meine ich damit? Tue was du sagst. Steh zu dem was du tust. Versprich nichts, was du nicht halten kannst. Überlege dir vorher welche Statements du abgibst. Und gleichzeitig darfst du dran denken:

Du bist nicht perfekt. Ich auch nicht.

Wenn dir also doch mal ein Missgeschick passiert. Du einen Termin vergisst. Dich nicht zurückmeldest: Steh dazu. Eventuell ist es angebracht dich zu entschuldigen. Verzeih dir selbst. Und dann heißt es: Aufstehen – Krone richten – und weiter geht es!

Da draußen gibt es genug Unwahrheiten, genug Lügen, genug Missstimmung. Es wird Zeit, dass wir alle ehrlicher werden. Zu uns und auch zu anderen. Aber wir können nur bei uns selbst anfangen.

In diesem Sinne,

eine schöne Woche dir noch.

Selbstwirksamkeit und wie sie uns hilft aus dem Gefühl der Machtlosigkeit zu entkommen.

“Getriggerte Machtlosigkeit lässt uns hart, kalt und böse werden.” (Bahar Yilmaz) 

Nach diesem Satz saß ich eine Weile vor meinem Monitor. Da saß ich. Etwas müde. Etwas erstaunt. Mehr noch aufgewacht. Wie wichtig es doch ist, für uns selbst zu sorgen. Dazu gehört auch, in uns hineinzuhören. Fühle ich mich machtlos? Wenn ja, was bewirkt das? Was löst dieses Gefühl in mir aus? Und was kann ich tun um mich wieder in die Macht zu bewegen? 

Kennst du das? Du stehst auf, weißt nicht recht was du anziehen sollst. Der Lidstrich sitzt dann auch gleich schief. Eigentlich ist der Tag schon gelaufen. Es klappt so gar nichts.

Im Büro stapeln sich die Probleme, du findest keine Antwort. Kollegen unzufrieden. Die Chefin ist nicht erfreut und delegiert weiter Aufgaben als gäbe es kein Morgen. Alles in dir Schreit, es ist zu viel.

Stopp. Halt. Hilfe. Wo sollst du da anfangen? Deine Gedanken kreisen jetzt immer schneller. Es ist wie ein freier Fall. Kein halten mehr.

Tausend Dinge zu tun, nichts hilft, nichts scheint richtig und alles sowieso egal und nicht richtig und ebenso nicht wichtig. Was kannst du also überhaupt noch tun? Alles egal. Und jetzt legt sich eventuell ein Schalter um.

Die Empathie erlischt. Wenn auch nur Vorübergehend. Alles um dich herum scheint nun ein Gegner zu sein, du befindest dich nun in der absoluten Antihaltung. Klar es ist ja auch alles zu viel gerade.

Für die Menschen um dich herum wirkst du jetzt aber auch gerade nicht mehr wie der Sonnenschein.

Wenn du es im Büro nicht mehr umgedreht bekommst: Verzeih dir. Aber dann daheim atmest du durch.

Willst du ein Wutzwerg bleiben?

Fühlst du dich oft nutzlos, hilflos, wehrlos, machtlos? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, das zu ändern. 

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen. (Aristoteles)

Du kannst nicht aAles in deinem Leben kontrollieren. Das musst du auch nicht. Aber du kannst dafür Sorge tragen, das du erlebst wie dein Handeln dein Denken bestimmt und umgekehrt.

Wo willst du Kontrolle haben? Was ist realistisch?

Du wirst die Anforderungen in deinem Job vermutlich nicht ändern können. Zumindest nicht von Heute auf Morgen. Was du aber ändern kannst ist die Weise, wie du darauf reagierst. Und das lässt sich sehr gut trainieren. Auf der Arbeit und Zuhause. 

Selbstwirksamkeit bedeutet, sich selbst als Handlungsfähig zu erleben. Du bist Gestalter deines Lebens und erlebst dein Handeln bewusst. Du entscheidest und merkst das dein Handeln Einfluss nehmen kann. Auf dich und auch auf dein Umfeld. 

Dich machtvoll zu erleben kannst du bereits zuhause trainieren. Glaub mir der Kraftakt lohnt sich. Und diese positive Gefühle und dein steigendes Selbstwertgefühl wirken sich in allen Lebensbereichen aus. Positiv natürlich.

Du kannst das Außen nicht Kontrollieren. Dein Leben schon:

  • Dich gesünder ernähren
  • Sport machen 
  • Nein sagen (und merken du bist kein Kopf kürzer wenn du sagst was du möchtest)
  • Gespräche auch mal vorzeitig beenden (anstatt dich breit treten zu lassen)
  • Schreib auf, was du alles über den Tag hinweg erledigt hast. 

So siehst du, was und wieviel du wirklich erledigst. Oft ist es dein Empfinden, was dich glauben lässt, dass du nichts schaffst, meist machst du definitiv mehr (falls doch nicht, ist es eine gute Gelegenheit dein Tagesablauf zu überdenken). 

Es geht darum, dass du die Verantwortung über dich und dein Leben übernimmst.

Egal was im Außen passiert, du bist für dich da. Du kannst das. Lerne dich kennen.

Was hilft dir, wenn du im Stress bist?

Was gibt dir Mut?

Was spornt dich an, wenn du Frustriert bist?

Wenn du Angst hast, setz dich hin.

Woher kommt sie?

Ist sie real?

Werde Schöpfer deines eigenen Universums. Und vor allem: Überlege dir Strategien, die funktionieren auch wenn du alleine bist. Ja, Hilfe holen ist wichtig und auch gut. Aber: Sei alleine Fähig für dich da zu sein. Werde dein bester Freund.

Herzlichst,

deine Simone 

Was kann eine Abendroutine für dich tun?

Mehr Gelassenheit und Ruhe durch feste Routinen – so geht es für mich.

Nimm dir jeden Tag etwas bewusst Zeit für dich. Routinen bieten sich hier wunderbar an. Ganz neben der bewussten Zeit, die du dir selbst schenkst hast du noch positive Effekte, wie einen erholsamen Schlaf. Durch feste Routinen am Abend lässt sich Stress reduzieren. Gleichzeitig kümmerst du dich um dich selbst und das tut dir, deiner Seele, deinem Herzen, der Psyche ungemein gut. Das ist ein täglicher Weg zu mir. 

Vielleicht auch deiner? Wie könntest du ihn gestalten?

Wichtig ist, deine Routine muss zu dir und deinem Alltag passen. Viele (erfolgreiche) Menschen berichten dass sie sich 1 bis 2 Stunden Zeit am Abend nehmen für ihre persönliche Routine. Lass dich davon nicht erschrecken. Du hast Kinder oder einfach sehr viel Arbeit bis spät in den Abend? Das ist vollkommen in Ordnung. Stresse dich deshalb nicht. Schau was für dich funktioniert und baue dir eine “Mini-Routine”. Und wenn es nur 15 Minuten sind. Schenke sie dir. Du selbst wirst es dir danken. Mit der Zeit, und wenn du merkst wie viel Kraft dir dieser Abend am Tag schenkt wird es automatisch mehr werden… so war es bei mir.

Routinen für mehr Achtsamkeit und Selbstliebe?

Ja, das geht und tut ungemein gut. Je mehr Zeit du mit dir selbst verbringst, desto sicherer wirst du in dir. Du lernst dich ja schließlich immer mehr kennen und lieben. Ich erzähle dir wie meine Abendroutine aussieht. Meistens.

1. Schaffe Ordnung im Außen

klingt komisch, tut aber ungemein gut – Versuchs mal. Während ich hier sitze und diesen Artikel schreibe schaue ich auf meine Küche die ich gestern abend tatsächlich mal nicht aufgeräumt habe. Ich war zu faul, ich wollte schnell an den Rechner, ich wollte einfach mal nicht. Basta. Tja, jetzt sitze ich hier und die Unordnung in der Küche lenkt mich doch ab. Ich selbst habe mir den Fokus genommen. Passiert. Jetzt ist es so. Das mache ich dann später. Aber ich merke, das mir die Ordnung im Außen fokussierter zu sein. Das ist Geschmackssache oder eher Gefühlssache? Probiere aus aus. Ich fühle mich tatsächlich wohler, wenn ich Morgens in die Küche komme und alles ist an seinem Platz und lädt durch Sauberkeit ein zum benutzen. Für mich definitiv ein Stressfaktor weniger. 

2. Schreibe Tagebuch

Schau dir an was heute gut gelaufen ist. Was hat die Freude bereitet? Welche fünf 

Dinge hast du gut gemacht? Für was bist du dankbar? Schau auf deine Stärken. Schließe den Tag positiv mit dir ab. Sei liebevoll zu dir. Morgens schaue ich mir dann an was besser laufen kann – aber das ist ein anderes Thema. 

3. Schalte dein Smartphone, Handy und Netflix aus

 Ich bin total für den Abschluss des Tages im vollen Bewusstsein. Auch wenn man natürlich mit Instagram, Whats App Netflix und co. sich wundervoll berieseln lassen kann. Aber man hört sich selbst einfach nicht. Klar, manchmal mache ich das auch aber die mehrheit der Zeit verbringe ich den Schluss des Tages mit mir. Das ist schön und ich lerne mich immer wieder neu kennen und habe mehr Verständnis für mich, das ist gerade in diesen Zeiten wichtiger denn je. Denn sind wir mal ehrlich, insgesamt sind wir wohl fast alle ein wenig angestrengter wie noch 2019. Umso wichtiger ist es, das du nach dir schaust und freundlich und achtsam mit dir umgehst.

4. Zünde dir Kerzen an und lese ein schönes Buch

Bitte keine Aufregung am Abend. Du willst dich jetzt entspannen, bewusst Zeit nehmen, runterkommen. Hier eignen sich besonders schöne Geschichten. Ich lese gerne Romane aber auch Biografien von Menschen, die mich beeindrucken. Finde hier, was für dich gut ist und funktioniert. Ich kann am Abend keine Krimis lesen und Bücher über Selbstoptimierung. Alles was meine Geist zu sehr anregt in die Selbstreflexion zu gehen lasse ich bewusst aus meiner Abendroutine raus. Ich habe also Bücher für verschiedene Tageszeit. Mein aktuelles Buch für den Abend ist übrigens “Das Cafe´am Rande Welt” (Das habe ich vor 10 Jahren schon mal gelesen und nun erlebt es sein Rivale). Kürzlich fertig geworden bin ich mit “Eine Frau ein Plan”, dieses Buch bzw. die Geschichte hat mich sehr beeindruckt (hier zu meinen Eindrücken über das Buch, wenn´s dich interessiert). 

5. Übe dich in der Stille – Meditation

Meditation wollte ich schon als Jugendliche lernen. Ich fand Bruce Lee einfach total tool, wenn er da in seinen Filmen saß und einfach nur “cool” wirkte;. Schnell habe ich festgestellt das mir “cool sein und sitzen” die Mediation keinen Stück näher bringt und ich habe es dann doch noch ein paar Jahre doof gefunden.

Mit meiner Lieben Freundin Svetlana von Namasté Soham bin ich dann wieder auf die Meditation gestoßen. Auch auf geführte. Und ich liebe diese Art der achtsamen Übungen. Ich liebe es einfach. Nein, ich bin noch nicht da wo ich hin will aber genau darum geht es eben NICHT beim meditieren . Es ist kein Wettbewerb und soll einfach nur gut tun. Fünf Minuten schaffe ich fast täglich. Morgens und Abends. Ich liebe es die Gedanken einfach wie Wetterwolken weiter ziehen zu lassen, ganz ohne sie weiter zu bewerten oder zu zerdenken.

Bewerten und analysieren tue ich während meiner Arbeit einfach genug. Mit schönen geführten Meditationen oder im Yoga Unterricht werden es auch mal 10 bis 40 Minuten. Es ist Balsam für meine Seele. Also los, mit oder ohne Führung probiere es aus. Wenn es ein sehr anstrengender Tag war und ich kurz wieder Energie brauche um den Rest des Tages mit meiner Tochter Spaß zu haben lege ich gerne auch nochmal Mittags 10 Minuten Mediation ein. In Stille, mit Klangschalen oder Meeresrauschen im Hintergrund oder geführt (z.B von Mady Morrison oder Bahar Yilmaz). Tut echt gut, die Konzentration fährt wieder hoch und ich kann weiter arbeiten oder eben mit meinem Kind spielen! Yes! 

6. Sanfte Bewegungen – übe Yoga 

Ja ich weiß, alle schreien Yoga – es wird fast schon angepriesen wie ein Allheilmittel. Es geht bestimmt auch was anderes. Tai Chi, Qi Gong auch alles ruhige achtsame Bewegungsübungen die sicherlich auch hervorragend geeignet sind um in den Abend zu starten und den Tag ausklingen zu lassen. Ich bin aber tatsächlich auch beim Yoga hängen geblieben. Ich praktiziere fast täglich. Nicht erschrecken, das klingt mehr als es ist. Morgens übe ich 5 bis 10 Minuten (unter der Woche meistens 5) Sonnengrüße einfach um genüsslich wach zu werden (die Morgenroutine ist auch ein anderes Thema). Abends 10 Minuten zum entspannen und Körper dehnen – das tut mir nach langen Büro Tagen besonders gut. Am Wochenende übe ich dann auch mal länger. Aber einfach nur weil es mir soooo gut tut. Ich steinige mich aber nicht wenn es mal nicht klappt. Aber eins konnte ich für mich doch feststellen: Das tägliche tut meinem Körper unglaublich gut – ich fühle mich einfach runder. Aber das muss ich anscheinend immer wieder testen. Kennst du das? 

7. Mit Wasser den Alltag wegspülen – ab in die Wanne 

model, baby, baby model

Ein Ritual was ich nicht täglich praktiziere (keine Sorgen, Waschen und Duschen praktiziere ich unabhängig von der Badewanne ;-)) aber sehr wohltuend ist. Dann fällt aber meist der Rest kürzer aus. Ich, die Badewanne, Kerzen, eine Tasse Tee und entweder ein Buch oder schöne entspannende Musik. Was ich nicht mache ist Buch und Musik gemeinsam. Entweder ich genieße bewusst, die Töne der schönen Space Drums (manchmal auch Klassische Musik) oder ich lese ein Buch. Bevor ich dann das Wasser aus der Wanne lasse überlege ich mir, ob es ein Gedanken und Gefühle gibt die ich mit aus der Wann fließen lasse. Die gebe ich dann beim raus plätschern des Wassers mit auf die Reise. Das tut gut. 

Wie sieht deine Abendroutine aus ? Hast du eine feste? Auch am Wochenende oder machst du hier unterschiede? Ich freue mich über deinen Kommentar. 

Wieso redest du nicht mit dir? Du liebst dich doch?!

Reden ist ungemein wichtig. Das versteht jeder. Hier legen wir als Gemeinschaft sehr viel Wert drauf. Kinder lernen sehr früh ihre Gefühle auszudrücken. Allerdings scheint mir, das wir es dann auch schnell wieder zu verlernen. Nicht das sprechen. Das können viele meist endlos. Aber das spüren und fühlen geht verloren. Und das ist ein Problem wenn du mit dir selbst reden willst. Zuhören funktioniert hier nicht (nur) über die Ohren.

Vor lauter Netflix und co. kannst du dich nicht mehr hören

Ich bin ein großer Verfechter von achtsamen Hinhören und seine Gedanken auf das Schöne zu fokussieren. Es ist eine Selbstmassage der eigenen Seele. Deines Herzens. Diese Psychohygiene ist ungemein wichtig. Wir lassen uns aber sehr viel Ablenken. Vom Alltag, von den Medien, konzentrieren uns viel auf Andere, suchen unsere Erfüllung und die Bestätigung für unser Handeln im außen. Der wichtigste Mensch ist aber der, den du morgens siehst wenn du in den Spiegel schaust. Kennst du ihn schon?

Du bist abhängig von der Meinung Anderer

Was passiert, wenn „die anderen“ mal nicht da sind wenn wir hören wollen „Du bist gut so wie du bist?“. Wenn man hier nicht gestärkt ist und in sich ruht, kommt man leicht ins straucheln. Man fühlt sich mies und klein und im schlimmsten Falle leer. Es endet in einer Depressiven Verstimmung oder schlimmeres. Weißt du wer du bist ohne die permanente Bestätigung von außen?

Du musst wissen, wer du bist

Du musst wissen was du kannst, wohin du willst und wer du bist. Du musst dir selbst die Liebe geben die dich Sicher sein lässt. Von dieser Mitte aus kannst du die Welt erobern.

In der Lage zu sein, sich selbst anzuerkennen und zu Leben ist eine Grundlage dafür glücklich und zufrieden durchs Leben zu gehen. Du kannst das und du bist es wert von dir geliebt zu werden. Mach dich auf den Weg und lerne dich kennen. Werde dein bester Freund.

Die Beziehungen mit anderen ist das Sahnehäubchen

Die Beziehung zu anderen soll nicht Lebensnotwendig sein. Wie komme ich in diese Achtsamkeit mehr und immer mehr zu mir selbst zu stehen? Sie selbst zu sehen und zu stärken? Übung macht den Meister. Schritt für Schritt und. Und jeden Tag sich selbst verzeihend aufs Neue. Du musst keine Angst haben, deine Freunde zu vergessen.

Wenn du dich nicht ausreichend um dich selbst kümmerst, kannst du auch keine starken Beziehungen zu anderen Pflegen. Alles beginnt bei dir. Von innen. Nach außen.

Wichtige Grundsteine am Morgen

Wenn du morgens in den Spiegel schaust, sagst du dir selbst „Guten Morgen, ich wünsche dir einen schönen Tag.“ ? Versuchs mal, es tut ungemein gut. Okay, das ist schon wirklich sehr viel für den frühen Morgen. Ein freundliches “Hallo” mit dem ersten Lächeln des Tages, welches DU dir selbst schenkst tut es auch.

Sich selbst ernst zu nehmen, seinen Gedanken richtig zuzuhören und diese dann zu notieren ist in dieser schnellen Welt extrem wichtig geworden. Innehalten, am besten täglich.  Durchatmen.

Für den Anfang ist es auch einen Versuch Wert sich einfach an einem Tag der Woche (bei mir ist es der Sonntagmorgen oder Abend) hinzusetzen und reinzuhören. Fragen könnten sein: „Wie geht es dir?“, „Was hast du heute schönes vor?“.

Bring den Müll raus

Genauso wichtig finde ich es auch dieser kleinen Stimme -manche sagen innerer Kritiker- die Gelegenheit zu geben sich mal so richtig auskotzen. Das habe ich unter der „Mülleimer Technik“ kennen gelernt. Sie begeistert mich wirklich. Stell dir vor du sitzt bei deiner besten Freundin mit einer schönen Tasse Tee und du kotzt dich so richtig aus. Alles was schief gegangen ist, alles was dich stört, worüber du meckerst, wovor du Angst hast und auch -und das ist das wichtigste- was du schlechtes über dich selbst denkst. Diese Stimme die sagt „Du bist zu dick, du kannst das nicht, du musst mehr Sport machen…..“. Aber sage es eben dir selbst und schreib es auf. Das Regelmäßige Mülleimer leeren tut ungemein gut. Diese Stimme in dir, diese Version von dir selbst die sehr unzufrieden ist bekommt Aufmerksamkeit. Das Gefällt der Stimme. Meiner Erfahrung nach wird sie dann leiser. Probiere es mal aus und berichte mir kurz. Ich bin gespannt. Danke für diese Übung an Bahar & Jeffrey aus dem Heartwall Project.

„Liebe ist das einzige was wächst, in dem wir es verschwenden“, sagt Ricarda Huch.

Die Lebensenergie und das Becken der Liebe wird voller und voller wenn du dich auch um dich kümmerst. Und keine Angst, dass das Becken überläuft. Das wird es. Und darf es. Liebe darf verschwendet werden, sie nährt sich daraus und wächst. Hiermit tust du dir und allen um dich herum etwas Gutes. Die Zeit mit deinen Lieben wird kostbarer. Jeder Moment davon.

Von Herzen, Simone.

Lass gerne ein Kommentar da und erzähl mir wie du dich kennengelernt hast. Ich freu mich drauf.

Warum nehme ich alles so persönlich?!

Von der Heulsuse zur Powerqueen

Fühlst du dich oft angegriffen? Bringen dich die kleinsten Bemerkungen von Freunden oder der Familie völlig aus dem Gleichgewicht? schießen dir gleich die tränen? rennst du dann weg oder stehst du es dann durch? wie lange danach fühlst du dich danach noch beschissen? zuhause unter deiner decke? Minuten? Stunden? Tage? alles nicht gut. Es muss alles nicht sein. reagierst du auch bei fremden so “empfindlich”? Tun dir hier die Worte auch weh? Oder reichen schon Blicke um dich in dein Schneckenhaus zu treiben? Falls du dich selbst erkennst nimm dir eine Tasse Tee oder Kaffee und lies weiter. Wir schauen uns das in Ruhe an. Du erkennst hier nicht dich aber dein Partner oder Freundin? Auch gut, lies gerne bis zum Ende und wenn es dir gefällt hilf deinen Leute und teile diesen Artikel.

Der Schlüssel bist Du

Leider werde ich jetzt nicht schreiben, dass das Problem an den anderen liegt. Das man sie dringend erziehen muss oder in die Leviten lesen sollte. Ich werde nicht sagen: “Schreib mir, wo deren Haus steht…”. Wie vieles im Leben liegt der Schlüssel zum Erfolg bei dir selbst. 

Klar natürlich, es gibt auch verbale Angriffe die sind unter der Gürtellinie, sind unangebracht und No Go´s. Diese Angriffe meine ich hier aber definitiv nicht. Aber selbst hier hast du immer noch die Wahl wie du mit der Botschaft umgehst, die du erhältst. 

Heute geht es aber um die Kommentare der “anderen”, sei es über deine Entscheidung oder deine Kleidung. Lieb gemeinte Ratschläge der Eltern oder sonstige Mitteilungen über Belange die dich betreffen. 

Merke dir eins, wenn du dich sehr oft getroffen fühlst und am liebsten weinen würdest oder wütend wirst dann steht dahinter eines: Ein verletzter, ängstlicher, verlassener Teil von dir. Und die solltest dieses Hilfeschrei dringend ernst nehmen und dir Zeit nehmen. Zeit für dich. 

Salop gesagt, wenn andere dich so angreifen können liegt es an deinem Selbstbewusstsein, deinem Selbstbild. Der Liebe die du für dich empfindest. Dir fehlt es an innerer Stärker oder du bist dir ihrer im Moment einfach nicht sicher. So Phasen gibt es immer wieder. Zum richtigen Problem wird es wenn es überhand nimmt. Wenn es der Dauerzustand ist. Hin und wieder wird jeder damit zu kämpfen haben. Auch ich. Du auch. Jeder. Das ist das Leben.

Liebe dich selbst! Und die anderen auch.

Steig aus! Das muss so nicht sein. Übernimm die Verantwortung. Schau hin. Hilf dir!  Hier bekommst du ein paar Anregungen von mir. 

Was du brauchst ist Zeit. Geduld. Und Liebe. Viel Liebe. Vor allem für dich selbst aber auch für die anderen. Die haben doch teilweise gar keine Chance mehr was zu sagen oder? Packen wir’s an. 

Das Leben ist leer und bedeutungslos und es bedeutet nichts, das es nicht bedeutet. 

Autsch?! Naja, aber es ist doch so. Wie oft nimmst du dich selbst zu ernst? Wir sind nicht der Nabel der Welt. Das habe ich ganz kurz in meinem Artikel über Selbstliebe (Wenn´s dich interessiert – geht es hier weiter) angerissen… Das dürfen wir wirklich mal nachempfinden und in unser Herz lassen. Wir sind wichtig, wir sind einzigartig wir sind großartig und hier um Dinge zu verändern zu bewegen. Meiner Meinung nach am liebsten zum “Guten, zum Besseren”. Aber wir sind eben NICHT der Mittelpunkt der Erde. Du darfst hier den Druck rausnehmen. Entspann dich.

Ich wollte das früher übrigens sein. Mrs. Wichtig.  Denk da mal konkret darüber nach. Du, der mittelpunkt der Erde. Alle Menschen starren auf dich, scharen sich um dich, richten ihr Leben nach dir aus… ALLE? Oh backe ich glaube das ist zu viel. Klingt nach erdrücken. Also gut. Dann nicht die Mitte der Welt. Das baut Druck ab. Aufatmen. Und wenn du erkennst, das sich nicht immer und ständig alles um dich dreht aber du denkst es sollte das… Dann geht es also den meisten anderen genauso. 

Spieglein, Spieglein

Wenn dir also jemand sagt “Ich mag nicht, dass du so wenig arbeitest”. Schau mal hin, wieviel arbeitet der andere. Ist er Zufrieden mit sich? Oder befindet er sich gerade in einem Selbstgespräch mit sich selbst? Das gilt so ziemlich für alles was kommuniziert wird im zwischenmenschlichen. Aber schau auch was dran ist an der Botschaft die da kommt. Was in dir wird gekitzelt? Stimmt es einen Teil? Bist du an dieser Stelle unzufrieden mit dir selbst? Oder ist es doch einfach die Unzufriedenheit des anderen, die dieser an dir auslässt. 

Wie ein Elefant im Porzellanladen

Es fühlt sich nicht fair an, was die anderen da mit dir machen. Aber wie du schon festgestellt hast, liegt es nicht an den anderen. Sondern an dir. In einer konkreten Situation atme also tief durch. Im Akutfall ist es wichtig nicht zum Gegenangriff überzugehen. Der nützt niemandem was. Nicht dir, nicht dem Gesprächspartner. Er führt nur zu mehr Pulver. Und was in einem kleinen “wie- auch- immer- gemeinten” Kommentar begann kann in einem heftigen Streit enden. Etwas kann kaputt gehen, genau wie wenn man einen Elefanten in den Porzellanladen lässt zum spielen. 

Notfallplan

Die Schwiegermutter kommentiert, dass ihr der Kuchen von Annegret besser schmeckt. Du fühlst dich angegriffen. Etwas regt sich in dir. Wut? Egal was du jetzt sagen willst. Lass es. Statt dessen: 

  • Atme tief durch
  • Mache dir bewusst, es geht nicht um dich
  • Lächle wenn möglich
  • Lass den Kommentar einfach stehen 
  • Nicht alles erfordert eine Antwort.

Ich bin mir sicher, dir fallen noch tausend andere Situationen und Kommentare ein. Das ist gut. Nimm sie mit – meines ist nur ein Beispiel. 

Die eigentliche Arbeit beginnt daheim. 

Du legst die Situation also erst einmal beiseite. Mache dir einen Termin aus mit dir selbst und dann schaue dir in Ruhe in deinen vier Wänden mit dir alleine an was da passiert ist. 

Es geht also nicht um dich. Egal was der Partner sagt oder der Vater, die Schwester oder der Freund. 

Was ist da tief in dir drinne weshalb du dich so angegriffen fühlst? Wer in dir wird da so verletzt? wie alt bist du in dem moment wenn jemand das ein oder andere zu dir sagt? Klingt schwer? ist es nicht, wenn man das übt. Ich habe das mal meine 7 jährige gefragt nach einem ihrer Wutanfälle. sie hat nicht all zu lange nachgedacht und dann gesagt ziemlich klein. baby oder so. Sie hat sich einfach verletzt gefühlt. Nicht immer liegt der Fehler in der Kindheit (wobei vielleicht doch?) aber es ist definitiv nicht immer wichtig das zu wissen. Änderung kannst du auch anders erlangen. Aber gerade bei Konflikten mit dem Partner oder den eigenen Eltern ist es so das man merkt, dass man sich in gewissen Situationen einfach fühlt wie ein “kleines Kind” welches gemaßregelt wird. 

Schlage tiefe Wurzeln wie ein Baum

Das zu verstehen hilft einfach in den Situationen ruhiger zu bleiben. Das alleine reicht aber nicht. Du musst dringend an deinem Selbstbild arbeiten. Schauen wer du bist. Selbstliebe aktivieren. Das Problem liegt in dir. Vertraust du dir? Kennst du dich? Was sind deine Stärken? Wo deine Schwächen? Werde dir dessen BEWUSST. So bist du sicherer wie ein tief verwurzelter Baum und auch ein stärkerer Wind kann dich dann nicht umschmeißen. Lerne dich kennen. Finde dein Vertrauen in dich. Sei dein bester Freund. Die liebe deines Lebens. Dieser Prozess benötigt Zeit und gelingt nicht von heute auf morgen. 

Drei Schritte, die helfen:

  1. Schreibe dir täglich drei Dinge auf die du sehr gut kannst:

Fühle damit ein Büchlein oder dein Handy. Wenn du dich schlecht fühlst, hole es raus und helfe dir selbst. 

  1. Entleere jeden Abend den Mülleimer in deinem Kopf:

Schreibe einfach auf einer Papier oder in deiner Handy ohne Struktur was dich nervt, was dich ärgert was auch deine innere Stimme über dich selbst sagt.

  1. Gewinne Sicherheit: 

Nimm dir eine Sache dir die Spaß macht und werde darin richtig gut, du wirst sehen, dein Selbstwertgefühl steigt. 

Und nun freue ich mich auf deinen Kommentar. Wie geht es dir mit den Kommentaren oder Wünschen deiner Lieben? Was trifft dich mehr? Bemerkungen Fremder oder der Liebsten? 

Mach dich auf den Weg.

Herzlichst, Simone.

Liebe erst dich und dann andere! oder kannst du beides haben!?

Die Selbstliebe beschreibt die allumfassende Annahme seiner Selbst in Form einer uneingeschränkten Liebe zu sich selbst. Erich From sieht diese als Voraussetzung dafür andere zu Lieben (viele andere bestimmt auch). Der Vollständigkeit halber will ich noch erzählen, was der Duden über die Liebe sagt: „Starkes Gefühl des Hingezogen seins.“ Gut. Das klingt einfach, ist aber sicher auch eine sehr individuelle Sache. Also ganz ehrlich, bei der Vorstellung das ich erst mich lieben muss um dann andere zu lieben dreht sich mir persönlich der Magen um. Vor nicht all zu langer lag ich im Krieg mit mir. Soll ich dann alle Beziehungen beenden? Schauen wir mal zurück. 

Der Mensch wird durch Liebe geboren – Ist das Ende der Menschheit nahe?

Böse Zunge behaupten wir werden durch den romantischen Akt zweier Liebenden in diese Welt geboren. Wir sind also das „Produkt“ aus Liebe. Wir wissen alle, dass dies leider definitiv nicht auf jedes Menschenkind dieser Welt zutrifft. Schade also, für all jene wo das nicht zu trifft? Können diese dann später nicht Lieben? Doch das geht. Der Weg dahin ist aber anders. Länger? Härter? Ich weiß nicht. Aber anders. Jeder weg ist Einzigartig. Es Gibt so viele Möglichkeiten wie es Menschen gibt zur Liebe zu kommen. Oder noch mehr ? – Anderes Thema. 

 Schauen wir uns die Welt da draußen mal genauer an. Jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden. Die Durchschnittsdauer beträgt 14 Jahre. Sehr häufig kriselt es nach der Geburt der Kinder… Mutter und Vater lieben sich nicht immer oder sind bereits vor der Geburt oder danach geschieden. *Schluck* Unsere Kinder werden also nicht alle und nicht durchgängig in einem Becken aus „reiner Liebe“ groß. Nicht immer lieben die Eltern bedingungslos oder die Kinder empfinden es so (das ist kein Vorwurf). Die Mehrheit der Kindheiten ist durch Frustrationen und Kämpfe ebenso belebt wie durch Liebe und Glück. Wir Kinder wachsen also heran, fühlen uns mal mehr mal weniger geliebt, mal mehr mal weniger gemocht.

Aber dennoch sehe ich in der Welt eines was mich sehr beruhigt:

Der Mensch ist fähig zu Lieben

Mehr oder minder sind wir als Menschen also alle in der Lage zu lieben. Diese Liebe mag sich sehr individuell gestalten und jeder empfindet anders. Jeder Mensch fühlt sich aus verschiedenen Gründen und wegen unterschiedlicher Merkmalen zu dem ein oder anderen Menschen hingezogen. Das ist sehr individuell und gut so. Die Vielfalt macht’s. 

Das Streben nach dem “Eins- Sein” 

Von Geburt an bilden wir eine enge Symbiose mit unserer Mutter. Diese löst sich im Laufe der Zeit auf. Aber eine manche Mutter kann bemerken, was auch viele Psychologen feststellen: Für manche Kinder ist die Loslösung sehr schwierig. Wir Menschen scheinen sehr auf das „Eins sein“, „Komplett sein“ fixiert zu sein. Von Geburt an. Später suchen wir dann DEN EINEN oder DIE EINE um uns endlich komplett zu fühlen. Liegt hier der Hund begraben? Auch mich hat früher diese Suche begleitet: „Der muss es sein, dann bin ich komplett. Endlich!“. Fehlanzeige. Hat nicht beim ersten Partner geklappt… Beim zweiten auch nicht. Danach begann ich nachzudenken. Was oder  wen suche ich da eigentlich?

Ist Selbstliebe der Weg zu dir Selbst?

Mir wurde so langsam klar, dass ich mich in jeder Beziehung selbst gesucht habe. Wie ein Kind sich immer wieder an seiner Mutter reibt und spiegelt und ausgleicht, um seine eigene Identität zu finden. Und sucht und immer noch sucht obwohl ich schon längst erwachsen geworden bin… Das war für mich ein erster AHA Moment, ein erstes aufwachen.

Mein Partner kann mich soviel Lieben wie er nur will, es wird mir nicht helfen mich zu sehen und zu lieben. Ich muss selbst hinschauen. “Spieglein, Spieglein an der Wand, wen schaue ich da an?”

Verlieben ist der erste Schritt 

Wie verliebt man sich? In dem man das Gegenüber interessant findet und irgendwie auch unbewusst anziehend. Liebe? Sie entsteht und wird tiefer je näher man sich kommt, je mehr man sich öffnet. Je besser man den anderen kennen lernt desto tiefer werden die empfunden Gefühle. Die Liebe. Also schaue ich hin Tag für Tag. Schaue in den Spiegel und lerne mich kennen und lieben. Von Tag zu Tag mehr. Manchmal aber auch weniger. Wie in jeder Beziehung. Ich selbst bin da keine Ausnahme in meiner Beziehung zu mir.

„Liebe ist das einzige, das wächst indem wir es verschwenden“ (Ricarda Huch).

Zuerst Selbstliebe dann andere? Wirst du immer alleine bleiben?

Nehmen wir nun an, das wir uns erst zu 100 Prozent selbst Lieben müssen bevor wir einen anderen Menschen Lieben können. Aus meiner Sicht, scheitert dieses Konzept. Wir bleiben alleine bis ans Ende unseres Lebens. Der Weg zur Selbstliebe ist ein lebenslanger (ja vielleicht sogar mehrere Leben übergreifende) Prozess. Es ist eine Entscheidung die wir jeden Tag neu treffen (können). Genauso entscheiden wir uns auch jeden Tag (oder eben nicht) unseren Partner*in zu Lieben. Liebe ist. Liebe ist eine Entscheidung. Ich glaube, je mehr wir in das Spüren der Liebe zu uns selbst finden desto mehr und tiefer können wir Liebe gegenüber anderen Empfinden. Wir wachsen daran, verwurzeln uns tiefer in uns und in die Erde. Und in diesem Wachsen und sich entwickeln liegt der wahre Kern. Ich schaue jeden Tag in den Spiegel und ja ganz ehrlich liebe mich mal mehr und mal weniger, an ganz schlechten Tagen hasse ich mich auch mal für Dinge die ich getan oder gesagt habe. Oder mag mich eben nicht so sehr.

Soll ich mich dann direkt von meinem Partner trennen? Mein Kind in ein Heim bringen weil ich mich gerade nicht mag? 

Dieser absolute Gedanke „Liebe dich erst selbst und dann andere“ hat mich vor Jahren sehr erschreckt. Er brachte mich ins Straucheln, ich kam in große Selbstzweifel und hinterfragte wichtige Beziehungen in meinem Leben. Damals stand ich an einem Punkt in meinem Leben, wo ich mich selbst gar nicht mochte, nicht mein Aussehen, nicht mein Gewicht aber auch nicht was ich dachte, wie ich durchs Leben ging…. Hätte ich direkt jede Beziehung beendet, da ich mich gerade mal nicht selbst möchte wäre ich jetzt alleine. Und je nach Verfassung würde ich es immer wieder sein oder dann eben gleich bleiben lassen. Selbstliebe darf wachsen Genau wie Liebe. Liebe darf also wachsen. Die Liebe zu mir selbst, Liebe zu anderen. Stück für Stück. Oder eben nicht wenn manche Wege auch wieder auseinandergehen. Aber dennoch glaube ich, hilft es uns, uns selbst kennen zu lernen, uns immer besser zu verstehen. Das funkeln zu finden und so unsere Liebe zu uns selbst immer tiefer zu empfinden. Sie zu gießen wie eine Pflanze. Hier sollten keine anderen Empfehlungen gelten, wie für eine Beziehung mit einem anderen Menschen.

Gieße dich und wachse und dann freue dich an der wunderschönen Blume die du da bist.

Erzähl mal, wie “gießt” du dich? Und vor allem wie oft? Siehst du hier Bedarf? Hinterlasse gerne hier einen Kommentar. Ich freue mich auf DEINE Meinung.