Echte Nähe zulassen und Vertrauen fassen

Hast du Schwierigkeiten in Beziehungen? Ich meine, wer nicht. Vermutlich haben wir das alle mal mehr oder weniger.

Was ist, wenn du jede deiner Beziehungen selbst sabotierst, weil du ein Problem damit hast dich zu öffnen, zu vertrauen und fallen zu lassen. In jüngeren Jahren denkst du vielleicht noch „falscher Partner auf zum nächsten“ und dann ist da dieser Punkt in deinem Leben, wo du begreifst, dass jeder deiner Partner dir deinen blinden Fleck spiegelst. Und plötzlich spürst du, es liegt nicht nur am Partner, dass du Liebe gar nicht richtig zu lassen kannst. Das tut sehr weh. Aber was wäre, wenn du das dann auch lösen kannst und so Schritt für Schritt mehr ins Fühlen gehen kannst?

Sicherlich hast du auch schlechte Erfahrungen in Beziehungen gemacht, das bleibt nicht aus. Die Frage ist, was macht dein Herz damit? Verschließt es sich komplett und lässt eine Öffnung nicht mehr zu?

Da kannst so weitermachen wie bisher. Aber wenn du schon an den Punkt gelangt bist, an dem du merkst, es ist nicht nur dein Partner, sondern auch du hast Anteile daran, dann solltest du dir auf alle Fälle Zeit nehmen.

Irgendwann in deinem Leben hast du dich selbst verletzt, und zwar sehr. Und daran war wahrscheinlich auch eine dritte Person beteiligt. Was ich dir aber sagen will ist, dass du die Macht hast diese Konflikte zu lösen. Nennen wir es die Mauer gegen Liebe, die dein Herz aufgebaut hat, um dich zu beschützen. Nehmen wir mal an, du hast diese Mauer selbst aufgebaut. Du hast dich damit beschützt.

Jetzt kann dich niemand mehr verletzen. Kein Partner kann dir weh tun und nichts schockt dich. Kein Betrug durch den Partner, kein Gebrüll oder Geschrei. Es kommt gar nicht mehr an dich ran. Das Schlimme daran ist: Du spürst auch all die wunderschönen Sachen nicht mehr. Solange diese Wand aber um dein Herz besteht, wir das Leben dir immer wieder Situationen schicken, damit du endlich hinschaust, damit du dich endlich genau mit dieser Mauer beschäftigst. Konkret heißt das: Du wirst keine Beziehung finden, die dich heilt. Dafür aber immer wieder Partner und Situationen, die dir zeigen, wo du heilen darfst. Die Arbeit darfst du selbst machen. Unbewusst ziehst du immer wieder Situationen in deinen Leben, vor denen du dich eigentlich schützen willst. Und das eben, weil da ein innerer Konflikt in der brodelt, der nicht gelöst ist. Ich sage nicht bleibe in jeder Beziehung bis du es gelernt hast. Es gibt sicherlich Dinge vor denen MUSST du dich schützen und gehen.

Nimm dir Zeit und setz dich hin. Du sagst, du kannst keine Nähe zulassen. Wie nah bist du dir selbst? Es fällt dir schwer Vertrauen zuzulassen. Vertraust du dir selbst? Da ist etwas in dir, dass du weggesperrt hast. Und du schaust nicht hin. Wie kannst du echte Nähe zulassen, wenn du Teile von dir selbst weg sperrst?

Willst du dich in allen Beziehungen im Kreis drehen? Oder möchtest du die Möglichkeit nutzen, die dir eine Beziehung bieten kann? Wachstum und Liebe. Die Möglichkeit dich selbst so sehr kennenzulernen wie noch nie zuvor. Deine Partnerschaft ist ein Spiegel für deine Seele. Aber das ist nicht einfach nur so daher gesagt. Sondern es ist ernst: Jedes kleine weggesperrte Schattenteilchen von dir will gesehen werden. Gibst du ihnen selbst keine Möglichkeit, dass sie sich zeigen dürfen, schaust du selbst nicht bewusst hin, dann kommen sie dann, wenn du am schwächsten bist, reißen die Kellertüre auf und alles scheint in die Luft zu fliegen. Das ist das, was passiert, wenn du einen Streit mit deinem Partner hast. Vielleicht sogar einen schlimmen Streit und danach nicht mal wer weißt warum. Oder vielleicht weißt du es und du denkst dir: Wie kann man nur wegen eines Sockens auf dem Boden streiten. Es ging nicht um den Socken. Geht es nie. Da ist ein Teil in dir, den du nicht sehen willst. Aber dieser Teil will gesehen werden. Wenn du anfangen möchtest das Leben richtig zu spüren musst du anfangen dich richtig zu spüren und das Leben hereinzulassen.

Mögliche Ursachen für diese Wand gegen Liebe kann es viele geben. Oft liegen sie in der Kindheit, manchmal in früheren Leben, manchmal im jungen Erwachsenenalter. So eine Wand kann jederzeit entstehen. Vielleicht hat dein Vater dich verlassen als du noch ganz klein warst und nun vertraust du Männern nicht mehr. Aber das ist zu einfach gegriffen, alleine das Wissen, dass du von deinem Vater verlassen wurdest, wird dir das Problem nicht lösen. Du musst auf dein Herz ran und spüren, dass du den Schutz nicht mehr brauchst, den du als kleines Mädchen brauchtest, um zu überleben.

Vielleicht hat dich auch die erste große Liebe belogen und betrogen und dein Herz ist daran zerbrochen. Selbst wenn du es weißt, hilft es dir nicht richtig? Du weißt es, aber machtlos bist du dennoch und gibst keiner Beziehung eine echte Chance. Du musst ins Fühlen kommen. Dein Herz braucht Hilfe. Nicht dein Kopf. All das Wissen nützt nichts, wenn du es nicht tief sickern lassen kannst. Du musst auf emotionaler Eben lösen, was passiert ist und tiefen Verletzungen erlauben zu heilen und zu gehen. Du darfst erfühlen, dass bestimmt Mauern nicht mehr gebraucht werden. Und wenn du diese Teile in dir siehst, annimmst und liebst, dann wirst du freier werden. In deinem Leben. Und auch mit deinem Partner.

Dafür wünsche ich dir alles Liebe und viel Mut deinen Schatten zu begegnen.

Sei für dich da.

Love Simone

Du machst den Unterschied

Jeden Morgen geht der alte Mann am Strand spazieren. Wirklich jeden Morgen. Es ist sein festes Ritual.  An einem Morgen sieht er einen Jungen am  Strand, der Seesterne aufhebt und sie zurück ins Wasser wirft. “Wieso machst du  das Junge?” fragt der Alte und kommt näher. Der Junge erwidert: “Weil sie sonst sterben.”. “Aber sie doch,” -sagt der Alte, der Strand ist so lang und es sind so endlos viele. Du kannst sie nicht retten. Es spielt doch keine Rolle”. Der Junge schaut den alten an und hebt wieder einen Seestern auf und wirft ihn ins Wasser. “Für diesen einen macht es einen Unterschied. Er lebt”. 

(Nach der Erzählung “The Star Thrower” von Loren Eiseley (1969))

Ich liebe diese Fabel. Als ich noch jung war, wollte jemand von mit mir wissen, warum ich Sozialarbeit studieren. Die Aussage war: “Du kannst sie nicht alle retten”. Nein, kann ich nicht, aber jedes einzelne Leben, das heiterer durch mich wird, an Qualität gewinnt oder sogar überlebt – das ist es Wert. Wenn alle so denken würden, wie der alte Mann am Strand oder der Mensch, der mir diese Frage stellte, dann wären wir Menschen nicht Menschen und vieles wäre anders. Was unsere Existenz ausmacht, ist der Wunsch und der Traum einer “schöneren Welt”. Wie auch immer diese für das einzelne Aussehen mag. Nein, ich kann nicht alle Menschen retten, das ist auch nicht meine Aufgabe. Aber ich kann jeden Tag die Menschen – und ich hoffe auch dich – berühren und inspirieren. Ein Lächeln ins Gesicht zaubern, Worte schenken und Kraft um Probleme zu verstehen, anzugehen und zu bewältigen. Dies alles tue ich mitten aus meinem Herzen heraus und mit der vollen Überzeugung das wir alle gemeinsam die Welt zu einem besseren Ort machen können. Noch nicht heute und vielleicht auch nicht gleich Morgen aber Schritt für Schritt. Jeden Tag. 

Ich, du, wir alle, sind dafür da, einen Unterschied zu machen. Hier. Heute. Jetzt. 

Ich sage nicht, alle müssen Sozialarbeit studieren oder Coach werden, Ärzte oder Sanitäter. Würde uns alles nichts nützen ohne die Nahrungsmittel, die wir dank unserer Landwirte haben, bringt uns, als die Medizin oder weisen Worte nichts. Da gibt es nichts zu rütteln. Aber du weißt, was ich meine. 

Jeder, egal welcher Beruf, egal wo er ist, kann anderen Menschen helfen. Egal ob viel Geld oder wenig. Leuchten kann jeder. Du auch. 

Ob ich jetzt 1000 an eine Organisation spende oder dem Kind, welches vom Fahrrad stürzt, auf die Beine helfe. Beide Taten lassen die Welt heller leuchten. Beide Dinge lassen Licht werden. Es gibt so viele Dinge, die man tun kann jemanden ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Lass uns sammeln:

  • Die Zugtüre für den Fahrgast aufhalten, der gerade in letzter Sekunde angerannt kommt.
  • Die Kinder über den Zebrastreifen lassen.
  • Der älteren Dame die Türe zum Bäcker aufhalten. 
  • Jedem Menschen, dem du heute noch begegnest, einfach ein Lächeln schenken (Kostet nichts).
  • Dem Nachbarskind bei den Hausaufgaben helfen, weil die Eltern es nicht können. 
  • An der Kasse beim Einkaufen den gehetzten Geschäftsmann vorlassen.
  • Den Müll aufheben, der auf dem Spielplatz liegen blieb.
  • …..

Was fällt dir noch ein? 

Egal was du machst, egal wo du arbeitest, egal wer du bist: Bitte denk dran: Du bist jemand und deine Worte und Handeln machen den Unterschied. Jeden Tag. 

Ich denke, wir sind alle genug gestresst. Wir sind alle ausreichend gehetzt und voll mit Gedanken und Themen und Dingen und Aufgaben. Lasst uns gemeinsam diese Welt zu einem schöneren Ort machen.

Sei für dich da.

Love, Simone

Fünf Gründe, wieso du deine Entscheidungen nicht selbst treffen solltest

Entscheidest du über dein Leben oder lässt du das Leben für dich entscheiden?

Hier 5 Gründe, wieso du nicht einmal auf die Idee kommen solltest, für dich selbst zu entscheiden. Denn ernsthaft, wenn du selbst entscheiden willst, wird es wirklich anstrengend, ja sogar gefährlich für dich. 

  1. Du wirst deine Werte erkennen 

Wenn du beginnst, zu erkennen, wer du bist und deine Werte anerkennst, wird es richtig hart. Denn unweigerlich bringt das ein hohes Maß an Verantwortung mit sich. Verantwortung für dich. Für deine Kinder. Auf der Arbeit. In deiner Partnerschaft. Es wird nicht mehr so einfach sein wie vorher. 

Du kannst nicht mehr die Schuld auf andere schieben und einfach Job für Job oder Partner für Partner wechseln, denn die Verantwortung, das wird dir klar, trägst du. 

Du alleine. 

Du kannst ändern wie glücklich oder unglücklich du bist. Und, wenn du dafür die Verantwortung trägst, kann auch nur du die Änderung sein, die du haben willst. 

Also lass es lieber. Viel zu anstrengend. 

  1. Du wirst selbstbewusster

Durch die Auseinandersetzung mit dir selbst und das Erkennen deiner inneren Wahrheit sowie deiner inneren Weisheit bildest du dir eine eigene Meinung. 

Du weißt, was du willst und was du nicht willst. 

Jetzt wirst du automatisch selbstbewusster und nimmst Meinungen anderer nicht mehr unreflektiert an. 

Du wächst und fühlst dich immer echter und das führt zu noch mehr Zufriedenheit und vor allem zu einem echten Bewusstsein über dich. Dein ICH ist spürbar und nicht einfach eine billige Kopie. 

  1. Du wirst glücklicher

Das ist wirklich problematisch. Du stehst plötzlich am Fenster und realisierst, du hast weniger, worüber du dich stundenlang beschweren kannst. Kein Problem mehr, mit dem du dich betäuben kannst, um deine Lebenszeit zu verbraten. 

Was sollst du jetzt machen? So viel freie Zeit. Und worüber kannst du dich jetzt noch unterhalten? Doch nicht etwa den Sinn des Lebens? Über das was dich wirklich bewegt? Darüber wie du diese Welt ein Stückchen besser machen kannst? Oh no, lass das lieber. 

Wie wirst du dich entscheiden?
  1. Du wirst authentisch

In dem Moment, wo du beginnst, eigene Entscheidungen zu treffen (und zwar wirklich eigene) wirst du auch dafür gerade stehen. Du versteckst dich nicht mehr hinter Freunden, der Presse, dem Chef, Kollegen oder sonstigen. Du alleine hast dich entschieden und kannst das auch nach außen vertreten. Anders ist es viel einfach. Wenn dich jemand fragt: “Wieso machst du das?” Kannst du einfach sagen: “Meine Freundin macht das schon immer so” oder “Mein Chef hat es gesagt”. Wenn du dir aber deine eigene Meinung bildest und dazu stehst, sieht dein Umfeld immer wer du bist, was du magst, was du nicht magst. Du wirst authentisch. Du wirst echt. Und das ist wirklich gefährlich. Denn dann erkennst du dich und deine Werte. 

  1. Dein Umfeld verändert sich

Wenn deine Zufriedenheit offensichtlich wird, gibt es in deinem Umfeld einen Knall. Nenn es Urknall. Spätestens jetzt geht es los. Es teilt sich auf in “Neider und Gönner”. Das tut verdammt weh. Dein Umfeld lichtet sich. Manchen werden gehen, andere werde kommen. Manche werden bleiben. Die eine Türe schließt sich, eine andere öffnet sich.

Alles was bleibt ist die Frage:

Entscheidest du über dein Leben oder lässt du das Leben für dich entscheiden?

Ich freue mich auf deinen Kommentar mit der Antwort wer über dein Leben bestimmt! 

Sei für dich da.

Simone 

Wieso dein Partner nicht die Schuld trägt. Über die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz.

Wie bereits im letzten Beitrag geschrieben bleibt eines gleich: Es gibt meistens mehrere Perspektiven, mehre Möglichkeiten für ein Problem oder eine Herausforderung. Viele Wege führen nach Rom, das weißt du ja. 

Zu Hause läuft es nicht gut. Du meckerst ständig an deinem Partner rum, dein Kind kann dir nichts recht machen, du kommst lustlos nach Haus. Morgens hast du keine Kraft mehr zum Aufstehen. Wäre da nicht dein Pflichtgefühl würdest du einfach liegen bleiben. Die Zeit mit deinen Lieben ist dir überhaupt nicht mehr lieb… Alles nervt dich so richtig an. Bevor du denkst, das wird jetzt eine Scheidungsberatung, lies weiter. 

Das Geschenk hinter Problemen 

Hinter jedem Problem kannst du ein Geschenk finden.

Was hältst du von der Möglichkeit, das deine liebsten Menschen um dich herum, dein Partner und deine Kinder ein Spiegel ist. DEIN Spiegel. Und den willst du gerade überhaupt nicht hereinschauen. WENN du es aber tun würdest und einen Moment innehältst, könnte dir auffallen, das auf deiner Arbeit überhaupt nicht mehr zufrieden bist. Vielleicht bist du gelangweilt, weil du Tag für Tag das Gleiche machst, oder du Probleme mit deinen Kollegen hast. Vielleicht erfüllt dich die Arbeit aber auch einfach nicht – sie erscheint dir sinnlos.

Wenn man dich fragt, warum du unzufrieden bist, antwortest du: weil mein Partner… Mein Kind macht ständig…. 

Glaubst du wirklich, das ist die Antwort oder steht hinter diesen Gründen deine Unzufriedenheit mit dir? Es ist leichter alles auf andere zu schieben. Meistens jedenfalls. 

Gut, stel dir vor alle diese Probleme sind weg. Und zwar nicht, weil du alleine auswanderst, sondern weil sich alle vorbildlich benehmen. Na, bist du jetzt zufrieden? Nein? 

Ja oftmals sind unsere engsten Beziehungen ein großer Spiegel, in den wir Tag für Tag schauen dürfen. Sie zeigen uns das, was wir selbst nicht sehen wollen und gerade auch nicht können. 

Aber, wenn du bis hierhin gekommen bist, hast du die Wahl. Du darfst dieses Spiel weiter spielen. Niemand verbietet es dir. Viele Familien oder Partnerschaft kommen so durchs Leben. Es ist deine Entscheidung: Willst du das so? Oder möchtest du dich freier und leichter fühlen? Und endlich die Verantwortung für dich und deine Gefühle übernehmen? 

Sei dir dessen bewusst, deine Wahrheit erschaffst du dir selbst. Und du solltest niemand anderem das Ruder überlassen. 

Du kannst dich natürlich scheiden lassen. Aber spul mal vor. Nimmst du dein Problem mit in die Zukunft? Weil es vielleicht gar nicht das war, was du dir selbst glauben machst? Wiederholt sich dann alles wieder? Das könnte passieren. 

Was ist wenn du Tag für Tag aufgrund deiner Erfahrungen immer wieder entscheidest unzufrieden zu sein? Und dir genau das auch kreierst? Was ist, wenn du genau JETZT entscheiden kannst deinen persönlichen Kurs zu ändern? 

Weißt du, nur weil deine Mutter oder dein Vater seit du denken kannst über ihre Arbeit schimpfen heißt das nicht, dass es bei dir genau so sein muss. Du musst nicht bekannte Muster wiederholen, du darfst dein eigener Chairman sein. 

Gut zurück zum Ausgangspunkt:

Du bist unzufrieden in deinem Job und mittlerweile weißt du das auch. Du hast nun die Wahl:

  1. Weitermachen wie bisher. oder
  2. Veränderung

Schauen wir uns die mögliche Veränderung an:

Veränderung a) Lösung auf der Arbeit suchen

Du kannst deine Einstellung ändern und eine Lösung auf der Arbeit suchen. Vielleicht eine andere Abteilung, Prozesse optimieren oder über eine Beförderung verhandeln.

Veränderung b) dich neu orientieren und kündigen

Schreibe dir am besten all deine Fertigkeiten und Kenntnisse auf und dann überlege wo du dise gerne einbringen möchtest. Was möchtest du erschaffen, wo kannst genau du etwas erstellen oder bewirken? Dann suche dir in diesem Bereich eine neue Arbeit.

Veränderung c) Kündigen und dich neu orientieren.

Wenn du es auf der Arbeit gar nicht mehr aushältst, dann prüfe für dich die Option “einfach Kündigen”. Das mag für viele sehr erschreckend Klingen und es ist auch nicht für jeden etwas. Aber: Wenn du finanziell dann nicht in eine Notlage gerätst, weil du entweder genug finanzielle Polster hast oder vorübergehend auf andere Hilfen zurückgreifen kannst, dann los. Die Angst ist dann vermutlich nur in deinem Kopf und das können viele sein. Hier lohnt es sich unter Umständen mentale Unterstützung dazu zu holen. 

Es gibt bestimmt noch mehr Möglichkeiten, schreib mir gerne, wenn du eine siehst. Aber ganz egal wofür auch immer du dich entscheidest.

 Alles fordert Kraft, Energie und vielleicht auch Mut. 

Jeden Tag aufs neue. Du entscheidest, wofür du deine Kraft aufwendest. 

Möchtest du deine Energie in die alten Muster stecken, unzufrieden sein und auch im privaten Bereich weiter Probleme kreieren?

Oder möchtest du deine Energie dafür aufwenden eine langfristige Lösung zu finden? 

Und die beginnt definitiv bei dir. Leider oder zum Glück! 

Ich sage zum Glück, denn so hast du die Kontrolle und die Macht darüber, was du tun wirst. Wer willst du in 3 Jahren sein? Und wo willst du stehen? 

Jetzt stellt sich natürlich die Frage wie erfährst du, wie wird für sich spürbar das nicht deine Kinder, dein Partner, dein Hund deine Unzufriedenheit verursachen? Das hier im Grunde alles okay ist, sondern du ehrlicherweise nach zig Jahren im selben Job dich aus diesem heraus entwickelt hast. Hier solltest du ein ehrliches Gespräch mit dir selbst führen. 

Übrigens hat hier Biyon eine wunderschöne Metapher zum „entwickeln“ in seinem Podcast beschrieben. Die will ich an dieser Stelle mit dir teilen. Wir Menschen „entwickeln“ uns, wir wickeln uns und unsere Fertigkeiten aus. Es ist alles schon da, wir müssen es nur „entwickeln“, „auswickeln“. Wunderschön dieses Bild, oder? Danke Biyon

Zurück zu dir und deinem Job. Du wirst nur herausfinden worum es dir geht, wenn du dir Zeit für dich nimmst und hinhörst. 

Erkenne, wer du bist. 

Dich selbst zu entdecken, wird dir eine Freiheit schenken, die ungeahnte Kräfte in dir freisetzt.

Sieh, was du alles erlebt hast, in deinem Leben

und

fühle, wo du noch hin willst.

Und dann strecke deine Fühler aus. Und “entwickle” dich. 

Nimm gerne auch Unterstützung an und lass dir helfen, dich selbst zu entwickeln. 

Was ist aktuell deine größte Herausforderung? Schreib mir gerne eine Mail dazu oder lass mir einen Kommentar hier. 

Ich freue mich.

Vom Umgang mit der Angst

Da stehst du nun am Fenster und das Auto kommt einfach nicht. Er sollte schon seit über einer halben Stunde da sein. Hat er dich vergessen? Gab es einen Unfall? Dauert es auf der Arbeit länger? Oh Gott, es wird ihm doch nichts passiert sein? 

Die Angst hat dich voll im Griff. Dir ist schwindelig und deine Stimme versagt… Du greifst zum Telefon. Mailbox…

Wie es weitergeht, kannst du dir selbst vorstellen. Angst ist ein sehr starkes Gefühl und allzu oft unterliegen wir ihrer Macht. Das muss so aber nicht sein und mit Achtsamkeit und Training kannst dein persönliches Geschenk hinter deiner Angst entdecken. 

Angst – Definition 

Angst ist ein Grundgefühl, das sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und lustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen, etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein.

Krankhaft übersteigerte oder nicht rational begründbare Angst wird als Angststörung bezeichnet. (Wikipedia 2021)

 Von welcher Angst rede ich? 

Denn die Angst ist ein breites Feld. In meiner Arbeit als Sozialarbeiterin begegne ich dem Thema auf der klinischen Seite. Da bewege ich mich im Bereich psychischen Erkrankungen mit diversen Angststörungen. Darum geht es hier explizit NICHT. Wenn du dich in diesem Bereich siehst, gehe bitte dringend zu einem Arzt deines Vertrauens und hol die ärztliche Hilfe. Lass nicht zu, dass die Ängste dich und dein Leben bestimmen. 

Als Coach begegne, ich auch Ängsten. Um genau diese soll es hier gehen. Es geht um die “alltäglichen Ängste”. Die einem aber eine Menge Arbeit bereiten können und vor allem der Anfang sein können in ein tieferes Verhaltensmuster oder sogar eine Angststörung. Es gibt diverse Ängste. Aber diese beginnen im Kopf. Immer. 

Angst entsteht im Kopf

Es kommt immer darauf an, WIE du eine Situation bewertest:

Beispiele für die Bewertung von Situationen:

  • Positive Bewertung: Du siehst ein Flugzeug: Yeah, ab in den Urlaub. Der Sonne hinterher. 
  • Neutrale Bewertung: Du siehst ein Polizist: Da steht ein Polizist. 
  • Negative Bewertung: Mein Partner ist noch nicht daheim: Ist ihm was passiert? Was ist wenn…?

Bleibst du jetzt im Gedankenkarussell stehst du vermutlich am Fenster bis er heimkommt. Bist du dir dessen bewusst kannst du sagen, er wird im Stau stehen ich mache einfach meine Sachen bis er kommt. Und schwupp geht die Türe auf. Wenn du in der Spirale drinnen bleibst wird es Gefühlt ewig dauern bis er endlich kommt und du bist emotional auf 180… Völlig ohne Grund. Das ist die Macht, deiner Gedanken. Die Macht deines Gehirns. Denn alles, was du empfindest, beginnt in deinem Hirn und damit kannst du arbeiten. 

Aber auch hier nimm wahr: Dich abzulenken und andere Dinge zu tun, sodass die Zeit vorübergeht ohne das du dich verrückt machst ist eine Bewältigungsstrategie. Es ist sehr gut, wenn du eine hast und sie nutzen kannst. Aber aufpassen: Alkohol ist keine positiven Bewältigungsstrategien. Hier also achtsam sein. Und überlege, ob du mit der Zeit tiefer hinschauen möchtest. Wo kommt die Angst her, das meinem Partner was passiert? Gibt es eine tiefere Ursache? Kannst du diese verarbeiten? Und welches Geschenk liegt dahinter? Kannst du es sehen? Auch hier gibt es viele Möglichkeiten.

Dein Partner bedeutet dir sehr viel, du willst ihn nicht verlieren.

oder

Du hast Angst alleine zu sein.

oder

Du hast viel zu viele Nachrichten und Meldungen sowie Filme über verlorene Menschen geschaut und dein Hirn spielt dir einen Streich. Diese Liste kann man noch viel weiter ausführen. Es ist eben sehr individuell. 

Mit diesen Fragen kannst du dich selbst weiter und tiefer kennenlernen. Es braucht aber nicht immer ein Warum. Manche Dinge sind, weil sie sind und nicht deshalb und weil. 

Durch die Angst ins Glück

Die Angst ist nicht dein Feind

Angst rettet leben. Hat sie immer schon. Sie ermöglichte es Millionen Vorfahren Gefahren zu erkennen und genug Kraft zu haben sich zu wehren oder zu fliehen. Heutzutage dürfen wir einfach merken, dass viele Situationen keine Flucht erfordern. Im Gegenteil. Ich glaube, da wo unsere Angst liegt ist gleichzeitig auch ganz viel potenzial. Potenzial dich kennenzulernen und daran zu Wachsen und so mehr und mehr zu dir selbst zu werden. Die Angst entsteht in deinem Gehirn. Zum einen kannst es also selbst entscheiden und zum anderen kannst du schauen, WOHER die Angst kommt und wohin sie dich führen will. Sie bietet endlose Möglichkeiten, um daran zu wachsen. 

Durch die Angst ins Glück. 

Du hast dich verloren. Es ist an der Zeit, dich selbst zu finden.

Ich mag Zahlen, Daten und Fakten. Sie sind ein bisschen Verlässlichkeit. Ein Stück Sicherheit. Und letzteres, merke ich in meiner Arbeit, wird in den letzten Jahren immer wichtiger. Immer mehr gesucht. Und dennoch wird das hier ein Artikel direkt aus meiner Seele. Wenig Wissenschaft. Viel Herz. Ich freue mich, wenn ich dich berühren darf, wenn du dich berühren lässt. 

Es wird dunkler um dich herum. Kannst du es spüren? 

Die letzten Jahrzehnte haben dir vieles gebracht. Technologischen und medizinischen Fortschritt. Google statt Lexikon. Reisen in unbekannte Länder. Wissen über längst vergessene Zeiten und Tiere. Flüge ins All. Weiter, Höher, Schneller. Immer weiter weg. Und jetzt sitzt du hier und realisierst: weiter weg als jemals zuvor von dir selbst. Fern von deiner Familie, Freunden, von dir selbst. Von deinem Herzen… FaceTime statt gemeinsamer Spaziergang durch den Park. Wolltest du das so? 

Eine Dunkelheit legt sich um dein Herz. Schwer, wie der Griff einer eisernen Hand. Und es wird fester und enger. Du weißt nicht mehr wer du bist und was du willst. Viele Freundschaften musst du überdenken oder sind schon verloren, weil ihr nicht mehr einer Meinung seid. Weil sich da plötzlich eine Kluft zwischen euch aufmacht, die nicht mehr zu überwinden ist. Der eine Links, der andere Rechts. Manche haben gar keine Meinung mehr. Und du? Wie geht es dir in dem Dschungel aus Ja, Nein, Vielleicht?

Weißt du, wer du bist, in dem Dschungel aus JA? NEIN? VIELLEICHT?

Ich weiß eines sicher: Es wird noch dunkler werden. Und noch anstrengender.

Du musst alles daran setzen dich jetzt selbst zu stärken. Dich kennenzulernen. Dich selbst zu lieben und anzunehmen. Mit allem was du bist. Und mit allem was du nicht bist. Ich weiß, heute klinge ich theatralisch, aber ich weiß: Du spürst es auch. 

Hörst du dein Herz rufen? 

Lauter den je ruft es nach dir. Es braucht dich jetzt und ihr braucht gemeinsame Zeit um euch kennenzulernen. Sei du für dich selbst der stärkste, tief verwurzelte Baum, der du werden kannst und den es jemals in deinem Universum gab. Dann und nur dann hast du die Stärke für dein Kind da zu sein, für deiner Mutter zu sorgen oder deinen Vater. Für deine Familie. Hast Kraft für deine Arbeit die du liebst. Dein Leben und Dein Sein. Tue Dir selbst einen Gefallen und lerne Dich kennen und lieben. Wie das geht? Dazu findest Du über all und vor allem auch in Dir tausendfache Hilfestellungen. Du musst nur anfangen. Geh für Dich! 

Seit 2020 nehmen physische Erkrankung in der breiten Bevölkerung zu.

Das Leben mit seinen Regeln und Herausforderungen scheint uns fast alle vor eine große Herausforderung zu stellen. Es benötigt gute Strategien um mit Stress und Ungewissheiten umzugehen um weiterhin für Dich selbst und andere Sorgen zu können. An dieser Stelle: Wenn Du befürchtest, dass Du krank bist, geh bitte zu einem Arzt, dem Du vertraust und hole die professionelle Hilfe. Es ist niemals ein Fehler um Hilfe zu bitten oder sie anzunehmen. Nur wenn Du Dich selbst zur Nummer eins machst, kannst Dein Leben leben so wie Du es willst und dann auch ins außen eintauchen.

Wie kann ich mich stärken?

Ich habe ja ganz direkt gesagt, dass es dunkel wird. Noch dunkler. Fang genau da an. Wenn Du vorhast, eine dunkle Höhle zu durchwandern nimmst Du Licht mit. Ein starkes Licht.

Sei du das Licht, das du brauchst um zu bestehen.

Eine Kerze, die bei jedem Luftzug ausgeht, wird Dir also nicht viel helfen. Das Licht bist im Übrigen Du. Werde zum stärksten Licht in Deinem Leben. Leuchte für Dich und für andere. 

Nimm Dir also Zeit für Dich. Mache eine Bestandsaufnahme:

Wer bin ich?

Was kann ich gut?

Was kann ich nicht gut?

Was mag ich?

Was mag ich nicht? 

Was liebe ich?

Was liebe ich nicht?

Was bringt mich zum Lachen?

Was bringt mich zum Weinen?

Wann spüre ich am deutlichsten, das ich Lebe?

Was von all diesen Antworten bringt mich vorwärts?

Was von dem, was ich tue, hält mich fest oder zieht mich runter?

Alles, was Dich festhält, was Dich runterzieht, macht Dich dunkler. So kommst Du nicht durch die Höhle. Alles, was Dich stärkt, was Dir gut tut, was Dich zum Lachen bringt, macht Dich heller. Hier willst Du hin.

Aber Achtung, unser Hirn ist gemein: Die drei Tafeln Schokolade am Tag machen Dich nur kurzfristig glücklich. Dieser “Glücksquickie” bringt Dich langfristig zum Heulen, oder zumindest zum Stöhnen. Du musst also genau hinschauen. Nicht alles was glänzt, ist Gold. Der ungeliebte Sport oder Spaziergang an der frischen Luft kann Dir nach mehreren Tagen durchhalten ziemlich viel Freude bringen und Dein Licht verstärken… Finde Deinen Weg!

Hab Mut, mach dich auf die Reise. Denn ganz unter uns:

Dir geht die Zeit aus. 

Vor allem, wenn du dir da wo du jetzt stehst,  Zeit wegwünschst (“Bitte, bitte lass den Tag schnell rumgehen”) anstatt dir zu wünschen, dass der Tag ewig dauern würde.

Von Herz zu Herz,

Simone

P.s.: Ich freue mich über deinen Kommentar. Hier oder auf Instagram. Oder auch per Mail. So oder so, wir lesen uns. Love, Simone

 

Wieso Meditation dir helfen kann.

Ich praktiziere Meditation und Atemübungen seit 7 Jahren. Beides unglaublich beruhigend, erfrischend und fokussierend. Die Atemübungen entspannen oder aktivierend je nach Bedarf. In der Meditation finde ich Antworten, Entspannung, Klarheit und den Blick auf das wesentliche. Was mit fünf Minuten am Morgen anfing, ist zu festen täglichen Routinen geworden. Morgens und Abends. In wilden Zeiten auch mal mitten am Tag aber dennoch flexibel an mich und mein Leben angepasst. Wenn es mal morgens nicht passt oder ich Abends doch einschlafe, dann ist das auch okay. Auch das darf sein. Leben im Fluss. 

Mittlerweile gibt es viele Studien über die Wirksamkeit von Meditation. Hier wird deutlich, Meditation hilft. Auch ohne einen spirituellen Weg kann Meditation eine heilsame Wirkung auf den Körper und Geist haben. Dazu musst du nicht religiös sein und zum Buddhismus konvertieren. Seit Jahrhunderten meditieren Menschen und stärken ihren Geist.

Ich kam zur Meditation über das Yoga. Während meiner Schwangerschaft war ich im Yoga für werdende Mamis. Und das tat mir sehr gut. Nach der Schwangerschaft habe ich dann einen Yogakurs besucht und bin geblieben. So kam die Meditation in mein Leben. Erst im Prozess merkte ich wie gut das war. Ich liebe die Stille in der Meditation aber auch die tiefgreifenden Erkenntnisse, die man dort findet. Mit geführten Meditationen geht es richtig tief rein in sich selbst, das genieße ich während den Sitzungen mit meinen Trainern. Dieser Tiefgang begeistert mich auch in der Arbeit mit meinen Kunden. Einfach mal mit der Seele surfen.

Für die Faktensucher unter uns. Hier sechs Gründe, die dafür sprechen Meditation und Atemtechniken auszuprobieren: 

  1. Meditieren bringt dir Ruhe & Gelassenheit 

Ständiges Gedankenkreisen? Deine To-do-Liste lauft unaufhörlich hoch und runter, obwohl du dir schon alles aufschreibst? Lass los. Wenn du zu den Menschen gehörst, bei denen das Rädchen direkt nach dem Aufwachen losrattert, solltest es gleich morgens mit dem Meditieren versuchen. Studien haben ergeben, dass sich regelmäßiges meditieren auf das Gehirn auswirkt und zu mehr Gelassenheit führt. 

  1. Meditieren fördert deine Konzentration

Du hast Schwierigkeiten dich zu konzentrieren? Handy und Tablet und Co. haben uns viel Freiheiten geschenkt: Wir können uns wirklich ständig Beschäftigen, Nachrichten lesen, auf Instagram konsumieren… Wir können uns ständig ablenken. Immer Input. Nie alleine. Die Konzentrationsfähigkeit sinkt. Stärke sie gezielt. Achtsames meditieren stärkt nachweislich die Hirnareale, die einem helfen, sich zu konzentrieren und fokussieren. Los geht’s, hol dir die Macht über dein Denken zurück. 

  1. Meditieren gibt dir  Raum für Kreativität

Durch das gezielte loslassen von Gedanken und der bewiesenen Wirkung von Meditation auf dein Gehirn entsteht mehr Platz für neues. Es ist als würdest du Kräftig aufräumen und es können dann neue Ideen einziehen. Das kann eine echte Bereicherung sein. 

Sag "hallo" zu deinem tollsten ich! 
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  1. Meditieren macht dich Glücklich 

Studien Zeigen, das Meditieren glücklich macht. Durch die Meditation wird eine Spirale der Freude in Gang gesetzt. Dies führt dazu, das wir auch unsere Beziehungen als freudvoller wahrnehmen und so werden wir insgesamt zufriedener und gelassener. Ein Kreislauf wird so in Gang gesetzt.

  1. Meditieren hilft dir, besser zu Schlafen 

Früher war mein Hirn ständig am Rattern. Ich bin einfach eine Denkerin. Aber alles zu zerdenken ist einfach nicht das Gelbe vom Ei. Vor allem, wenn es einen am Einschlafen hindert und man morgens aufsteht und sich denkt: “Hab ich überhaupt geschlafen?!”. So war’s bei mir und ist es jetzt in 98 % der Zeit nicht mehr. Regelmäßiges meditieren und die Atempraxis haben mich aussteigen lassen aus dem Karussell. Ich bin insgesamt gelassener und mehr bei mir. So mache ich mir weniger Gedanken über Sachen, über die es gerade nichts zu denken gibt. 

  1. Meditation reduziert dein Stress

Meditieren wirkt sich nachweislich positiv auf dein Gehirn aus. Die Technik hilft aus dem Gedankenkarussell auszusteigen und wir sind insgesamt zufriedener (da wir achtsamer durch den Tag gehen). All dies bewirkt eine Reduzierung des Stresslevels – ungemein wichtig für unsere heutige Lebensweise. Indem wir Gedanken vorüberziehen lassen und sie nicht überbewerten kommen Körper und Geist zur Ruhe. Das ist beruhigend. Viel zu oft produzieren wir unser eigenes Drama und finden nur allzu schwer den Ausstieg. 

Wenn dich die Studien nicht überzeugen (glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast) dann probiere es einfach aus. Du merkst selbst, ob es was für dich ist oder nicht. Du bist der Profi für dein Leben. Hör dir einfach selbst zu.


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Dein Leben besteht aus einzelnen Tagen

Weißt du, das dein Leben heute passiert? Nicht gestern und nicht morgen.

Mein Trainer hat mir folgende schöne Worte dafür gegeben: „Sei deine beste Version. Noch nicht so gut wie morgen aber besser als gestern“. Diese Worte machen mir eines deutlich: Ich kann bewusst wählen und entscheiden, wer ich bin. Wohin ich will und wie ich mich dabei fühle. Alles, was es benötigt, ist die Einsicht, das ich der Gestalter meines Lebens bin. Ich habe die Macht, vieles zu beeinflussen und die zu werden die ich sein will (Nein die Spezies wechseln und mit Flügeln wachsen lassen schaffe ich nicht). Alles, was ich brauche, ist der unbedingte Wille zur Veränderung.

“Das Leben besteht aus einzelnen Tagen”

Dieser Satz hat enorm viel Druck von mir genommen. Ich war früher echt schlecht darin, mir selbst zu verzeihen. Ich kramte dann noch Tage in der Vergangenheit und fühlte mich schlecht. Daraus folgte, dass ich blockiert war für neue Erlebnisse, neue Erfolge und neue Aktionen. Heute weiß ich, ich habe jeden Tag eine neue Chance, eine neue Möglichkeit die beste Version meiner selbst zu sein. Jeden Tag ein bisschen besser. Dafür darf ich mir auch jeden Tag Vergeben für die „Fehler“ des Tages.

Mach dir bewusst, dein Leben ist eine Aneinanderreihung von Tagen. Eine Folge von Zyklen. 365 Tage im Jahr. Vier Jahreszeiten. Von Neumond zu Vollmond. Schon immer haben die Menschen Rückschau gehalten. Über ihr Leben und dafür fixe Punkte in der Natur gefunden, um die Zeit festzuhalten und zu messen.

Was du gestern nicht getan hast, beeinflusst dein Heute. Und was du heute nicht machst, nimmt Einfluss auf dein Morgen.

Was du gestern getan hast, beeinflusst dein Heute. Und was du heute machst, nimmt Einfluss auf dein Morgen.

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Es geht nicht nur um das, was du gemacht hast, sondern auch um das was du nicht getan hast.

Du möchtest mehr Sport machen? Jeden Tag, an dem du nur daran denkst und es nicht in Angriff nimmst, hast du dir einen Tag mehr bewiesen, dass du es nicht kannst. Wo soll das hinführen? Fang lieber an. Lieber klein als überhaupt nicht. Lieber heute als morgen. Eben, weil es einen Unterschied macht.

“Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen” hat durchaus seinen Sinn.

Wenn du immer alles schiebst, immer bei allem sagst, “Morgen ist auch noch ein Tag”, dann sitzt du am Ende deines Lebens in deinem Schaukelstuhl auf der Veranda und sagst “Morgen ist auch noch ein Tag”. Nur was nützt er dir, wenn du nicht gelebt hast? Nicht geliebt hast? Dich nicht bewegt hast?

Setzt dich hin. Heute. Jetzt.

Stelle dir eine Frage und beantworte sie:

Wenn du am Ende deines Lebens in deinem Schaukelstuhl auf der Veranda sitzt, am letzten Tag deines Lebens:

“Wie hat mein Leben ausgesehen? Was habe ich erlebt, gefühlt und gedacht?”

Und wenn du diese Antworten hast, setzt du dich morgen nochmal hin und frage dich:

“Mache ich alles dafür, um genau das zu erreichen?”

Wieso du eine Routine einführen solltest

Hast du sowieso schon einen vollen Tagesplan und weist bereits nach dem Aufstehen nicht mehr wo dir der Kopf steht? Mir ging es auch so. Und dann hat mein Coach mir empfohlen früher aufzustehen, um Energie zu tanken. Wie bitte? Ich dachte, mich trifft der Schlag. Finde den Fehler in der Frage! Und nun bin ich gerade Mitte in der Morgenroutine. Um fünf Uhr aufgestanden, Yoga gemacht und nun schreibe ich. 30 Minuten. Nicht mehr. Und vermutlich wird sich auch diese Routine ändern. Irgendwann. Nach einigen Monaten. Oder auch nicht. Wer weiß. Aber Fakt ist, die Routinen sind nicht in Stein gemeißelt, du kannst sie deinem Leben anpassen. Vor knapp sieben Jahren habe ich mit 15 Minuten gestartet. Mehr konnte ich mir nicht vorstellen. Aber schon 15 Minuten vor meinem Kind aufzustehen haben mich enorm entspannt. Aktuell bin ich zwei Stunden vor ihr wach und wichtige Dinge bereits erledigt, bevor der “Alltag” losgeht. Das ist Geschmackssache. Ich gehöre zu den Leuten, die früh am Morgen deutlich kreativer und konzentrierter arbeiten können.

Die Morgenroutine startet übrigens schon am Abend davor

Über den Nutzen einer Abendroutine gibt es schon einen Beitrag von mir. Je bewusster man den Tag abschließt, desto bewusster startet man ihn. Und wenn es mal nicht klappt: “Aufstehen, Krone richten und weiter geht’s”.

“Tue jeden Tag etwas, wovor die Angst hast.”

Elenor Roosevelt

Seit 5 Uhr stehe ich aktuell erst wieder seit 2 Wochen auf. Ich war kurz davor Krank und das hat meine Routine außer Gefecht gesetzt. Als ich das erste mal den “Early Bird” machte, hatte ich richtig große Angst. Fünf Uhr? Ich?! Oh weia. Wozu?! Warum willst du dir das antun. Das Unterbewusstsein springt dir direkt hilfreich zur Seite. Es schafft alle Möglichen ausreden. “Simone, dann musst du ja zwischen 21 und 22 Uhr ins Bett. Dann hast du fast keine Zeit mehr für dich, wenn dein Kind schläft. Und was ist mit deinem Partner? Er ist viel länger wach. Wie soll das funktionieren?

Du liest also, ich bin regelrecht in Panik verfallen wollte aber dennoch ausprobieren was so heiß empfohlen wird. Katharina von Glücksdetektiv erklärt es sehr schön. Etabliere “Mikrogewohnheiten”. Auch ich sage zu meinen Klienten „Schritt für Schritt. Einen nach dem anderen“. In Panik verfallen wir ja nur, weil wir über eine Zukunft nachdenken die nur in unserem Kopf existiert. Zum Thema früher aufstehen, hat Katharina folgenden Tipp: Erst 5 Minuten früher aufstehen. Das machst du so lange, bis du dich wohl damit fühlst. Dann erhöhst du. Vielleicht auf 10 oder gleich auf 15? Spüre da gut in dich hinein. Und probiere aus: Wie viel Zeit möchtest du morgens für dich nutzen. In der Stille des Morgens. Hier wird dich definitiv niemand stören. Für mich ist es ein absolutes Hoch hier zu sitzen und zu schreiben ohne ab und an ein: “Mamaaaaaaaaaaa” zu hören. Manche können das gut ab. Ich Gehör da jetzt nicht so dazu… Also: Jeden Tag ein kleiner Schritt.

Wieso eine Routine am Morgen einführen?

Unser Gehirn liebt Wiederholungen. Dinge die du automatisiert hast, kosten dich kaum bis gar keine Willenskraft mehr. Atmen zum Beispiel oder auch das Zähneputzen am Morgen oder die Kaffeemaschine einschalten. Diese Dinge machst du voll automatisch, ohne darüber nachzudenken.

Zu meinem Partner sagte ich kürzlich: Wenn ich die Kaffeemaschine woanders hinstelle, dann drückst du morgens ins Leere, wenn du in die Küche kommst. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und das darfst du dir zu Nutzen machen.

Dinge, die zur Routine werde stressen dich weniger, weil du keine Willensstärke mehr dafür aufbringen musst. Du tust es einfach. Punkt. Ohne wenn. Ohne aber. Und das spart Zeit und Energie. Hast du also einen sehr vollen Tagesplan, nimm dir Zeit und setz dich hin. Gibt es Dinge, die du oft zu tun hast? Kannst du sie täglich zur gleichen die Sachen, die du schon immer angehen wolltest? Zum Beispiel, dieses eine bestimmte Buch lesen oder Muskeltraining für deinen Sommerbauch? Am Abend hast du dazu aber keine Energie mehr? Das kann ich sehr gut verstehen. Ob Sommerbauch oder Buch, leg dir genau diese Dinge in den frühen morgen. Noch bevor du losgehst zu Arbeit. Du wirst merken: Etwas bereits erledigt zu haben bevor der Tag richtig gestartet hat, ist ein tolles Gefühl. Erfolgserlebnis bevor alle wach sind. Dafür musst du übrigens nicht um 5 Uhr aufstehen. Wenn dein normaler Start in den Tag um 8 Uhr ist, reicht dir bestimmt auch 7 Uhr. Bei mir geht es um 6.30 los daher stehe ich aktuell um 5 Uhr auf. So habe ich Zeit. Zeit für mich. Zeit zum Genießen. Zeit für die ersten Erfolge.

Wie soll eine Morgenroutine aussehen?

Ganz ehrlich? Es ist dein Leben. Entscheide selbst. Viele empfehlen, den Körper aufzuwecken und dann auch den Geist zu stärken. Der 5 Uhr Club hat mich nach einigen Jahren der Routine wieder neu inspiriert und meine Routine neu entstehen lassen. In meinem Freebie findest du auch Anregungen und Ideen. Diese sind an

Körper, Geist, Mediation orientiert aber in 15 Minuten zu absolvieren. Für Einsteiger quasi.

Am Wochenende sind einige der fünf Minuten Punkte länger. Je nach Wetter mache ich mein Yoga auch draußen. Aber das ist einfach das Leben. Flexibel und frei.

Am gestrigen Abend hatte ich es mit einer Kundin über Morgenroutinen. Wir sprachen darüber, was sie am Morgen braucht. Sie hat darüber nachgedacht ob sie am Morgen auch lesen möchte. Das hat sie für sich gestrichen. Sie sagt, das kann sie morgens nicht, das gibt ihr das Gefühl der völligen Zeitverschwendung. Sie geht eine Runder laufen. Joggen oder spazieren. Je nach Verfassung. Mindestens 15 Minuten. Ihr weg, den Kopf frei zu bekomme. Super! Du siehst also, Routinen sind sehr individuell. Es muss in dein Leben passen und dir guttun.

Wie kommst du zu deiner Routine?

Da ist sie wieder die Sache mit der Zeit. Wenn du mir auf Instagram oder Facebook folgst, hast du schon eins gemerkt: Nimm dir Zeit für dich. Das ist ein Satz, den ich sehr oft nutze. Im Coaching. Ich sage zu meinen Klienten, meiner Tochter, meinen Freunden. “Kümmere dich um dich”.

Was brauchst du?

Was willst du erreichen?

Hast du ein Ziel?

Entspannt aufwachen?

Ruhe und Entspannung?

Fitness Ziel?

Buch lesen?

Ein Musikinstrument lernen?

Beantworte diese Fragen. So entsteht deine Routine. Starte mit 15 Minute und wenn es dir damit gut geht, dann setze dich wieder hin. Willst du mehr? Oder lässt du es so? Alles ist möglich. Es ist dein Leben.

Wieso du für deine Bedürfnisse verantwortlich bist und niemand sonst.

Es ist wundervoll, wenn dein Partner dir Aufmerksamkeit schenkt. Aufmerksam ist oder dich zum Lachen bringt. Aber es ist gleichzeitig auch gefährlich.

Du bist für dein Leben verantwortlich. Für dein Glück, dein Lachen, dein Weinen, Deine Wut, deinen Sonnenschein. Für deine Gefühle. Erfährst du nun über einige Zeit, dass du zufrieden bist, wenn dein Partner a) oder b) macht, ist das schön. Sehr schön. Machst du jetzt nichts mehr für dich, um ebenso zufrieden und glücklich zu sein, dann hast du dich in eine Falle geschubst. Tadaaaa! Glückwunsch, du bist abhängig vom Handeln anderer. Was machst du, wenn dein Partner verreist oder einfach keine Zeit hat für dich? Wenn er sich um sich kümmert oder ihr Streit habt? Wie bodenlos sinkst du jetzt in ein tiefes Loch ….?!

Dir muss eines klar sein, deine Beziehung ist dein +, dein Top on. Vergiss dich selbst nicht und vor allem nicht wie, du deine Bedürfnisse befriedigst. Du bist nicht mehr 7 Monate alt. Hier müsse definitiv die Erwachsenen das Stillen der Bedürfnisse übernehmen. Das Baby kann es nicht können. Und ja, es würde verkümmern und bei grober Vernachlässigung sterben ….

Das Baby fängt an sich zu entwickeln und beginnt dann auch seine Bedürfnisse selbst zu stillen in kleinen Schritten. Ganz am Rande bemerkt, Stillen ist ein wundervolles Wort, betrachtet man seinen Ursprung. Das Baby und Kleinkind braucht noch sehr lange Unterstützung beim Befriedigen seiner Bedürfnisse. Es kann nicht alleine kochen, trinken. Und für die Emotionen braucht das Kind so wie wir auch einen Ansprechpartner. Wo verpassen wir die Übernahme der Verantwortung für unsere Gefühle? So viele Erwachsene haben damit Probleme.

Aber Fakt ist, jetzt bist du kein Kind mehr. Du bist Erwachsenen. Mama und Papa kommen nicht jeden Abend vorbei um, dich ins Bett zu bringen und deine schlechte Laune abzuholen. Soll das alles jetzt dein Partner machen? NEIN! Wie schon gesagt er, ist das Plus nicht dein Vater, nicht deine Mutter.

“Meine Bedürfnisse sind die Dinge, die ich brauche, um leben zu können und glücklich zu sein. Sie sind die Antriebskraft meines Handelns.” (Marshall Rosenberg)

HILFE, was sind meine Bedürfnisse?

Ein schönes Modell, ist die Bedürfnispyramide nach Maslow. Die Pyramide macht deutlich, dass Bedürfnisse aufeinander aufbauen. Die Spitze kann erst Befriedigung finden, wenn die Grundlagen stimmen. Baum Hausbau fängt man auch unten an. Hier ist jeder Mensch unterschiedlich – das ist das wundervolle. Durch deine Vorbilder und Prägung in der Kindheit bilden sich deine Bedürfnisse individuell aus. Um dein inneres Gleichgewicht zu finden, ist es wichtig, dich kennenzulernen. Du darfst dich selbst glücklich machen. Du darfst alles dafür tun, dein eigener bester Freund zu sein und deine Bedürfnisse zu befriedigen.

5. Zuerst musst du die physiologischen Bedürfnisse befriedigen:

Luft zum Atmen, ausreichend Wasser, Lebensmittel und eine sichere Behausung (Was auch immer das für dich ist. Für manche ein Haus, festes Zelt oder Wohnung, wir sind eben verschieden).

4. Beim Sicherheitsbedürfnis geht Maslow davon aus, dass du dich finanziell abgesichert fühlen willst. Aber auch körperlich und seelisch unversehrt. Im sozialen Bereich möchten Menschen ein festes Gefüge und wissen, woran sie sind.

3. Soziale Bedürfnisse

Du möchtest dich zu deiner Familie und Freunden zugehörig fühlen. Du brauchst echten Austausch, um ein Gefühl von Verbundenheit zu haben.

2. Individualbedürfnisse

Ebenso wichtig ist es, dass du dich machtvoll erlebst, dein Handeln also wirksam im außen ist. Du möchtest anerkannt und wertgeschätzt werden. Es geht um Anerkennung, Macht, Status und Wertschätzung.

1. Selbstverwirklichung

Du möchtest, deine Fähigkeiten gemeinsam mit deiner Persönlichkeit dafür nutzen, um dich selbst kreativ zu entwickeln. Du willst etwas bewirken und deinem Leben einen Sinn zu geben.

Keines der Bedürfnisse sollte zu kurz kommen oder ignoriert werden. Hier ist jeder Mensch unterschiedlich – das ist das wundervolle. Du musst alles dafür tun, dein eigener bester Freund zu sein und deine Bedürfnisse zu befriedigen.

Ich mutiere zum Wutball wenn, ich zu lange nichts Esse und meinen Hunger ignoriere. Meine Geduld dann, über Politik zu diskutieren (oder mit meiner 7- Jährigen über das aufräumen) ist dann wirklich im Keller. Wenn also was aus dem Gleichgewicht gerät im Alltag darfst du dich fragen:

  • Wie geht es mir?
  • Habe ich Hunger?
  • Habe ich Durst?
  • Bin ich müde?
  • Was für ein Gefühl spüre ich gerade?

Wenn das alles abgedeckt es wird es komplizierter:

Denn irgendwas bringt dich dennoch aus dem Gleichgewicht. Was brauchst du, um hier eigenständig zu werden? Mut. Zuversicht und Zeit. Den Mut, etwas zu ändern, Zeit um hinzuschauen und die Zuversicht das du es kannst. Du kannst es einfach. Steig aus deiner Opferrolle aus. Schau genau hin, was du willst. Lerne dich kennen. Jeden Tag ein bisschen. Jeden Tag mehr. Beginne mit 15 Minuten. Es muss wirklich nicht viel sein.

Wenn du dich jetzt mit der Pyramide von Maslow beschäftigst, hast du eine Menge zu tun. Und du darfst dir sicher sein: Dein Partner hat seine Bedürfnisse. Bewusst oder unbewusst spielt hier keine Rolle. Wie kannst du also, deinen Partner für etwas verantwortlich machen, was du vielleicht selbst gar nicht weiß?

Ich gehe davon aus, dass die physiologischen Bedürfnisse und das Sicherheitsbedürfnis bei dir ausreichend gedeckt sind. Wenn nicht, hole dir bitte wirklich Hilfe, wenn du alleine nicht weiter weißt.

Die sozialen Bedürfnisse, das Individualbedürfnis und die Selbstverwirklichung beleuchte ich näher.

Die sozialen Bedürfnisse:

Stell dir hier folgende Fragen:

Tankst du Energie innerhalb der Sozialen Kontakte?

Brauchst du Zeit der Regeneration, nachdem du verabredest warst?

Magst du Gespräche, die in die Tiefe gehen?

Fühlst du dich beim gemeinsamen Fernsehabend verbunden?

Wie muss dein sozialer Kontakt aussehen, damit du am Ende vom Tag glücklich bist?

Individualbedürfnisse:

Wie viel Anerkennung suchst du im Außen?

Wie sichtbar möchtest du in der Welt sein?

Wo lebst du deinen kreativen Teil?

Wo erlebst du dich machtvoll?

Wie sieht dein Tag aus, damit du das Gefühl hast, deine Person im Gesamten gelebt zu haben?

Die sozialen Bedürfnisse und die Individualbedürfnisse sind sehr individuell. Hier kommen die verschiedenen Werte und Normen zum Tragen, die dich einzigartig machen. Es gibt daher auch kein richtig oder falsch. Es geht darum, wie du dich damit fühlst und was für dich gut ist. Daher höre genau hin.

Wusstest du, dass die sie oft publizierte Pyramide von Maslow nicht die endgültige Fassung von ihm selbst ist? Kurz vor seinem Tod hat er sie erweitert. 1970 hat drei weitere Bereiche hinzugefügt: Kognitive Bedürfnisse, Ästhetische Bedürfnisse und die Transzendenz. Über Letzteres werde ich in einem meiner nächsten Artikel schreibe.

Also melde dich gerne zum Newsletter an, sodass du die Fortsetzung nicht vergisst.

Herzliche Grüße,

Simone

P.s.: In welchem Bereich siehst du aktuell bei dir Wachstumspotenzial? Lass mir einen Kommentar hier.