Wieso redest du nicht mit dir? Du liebst dich doch?!

Reden ist ungemein wichtig. Das versteht jeder. Hier legen wir als Gemeinschaft sehr viel Wert drauf. Kinder lernen sehr früh ihre Gefühle auszudrücken. Allerdings scheint mir, das wir es dann auch schnell wieder zu verlernen. Nicht das sprechen. Das können viele meist endlos. Aber das spüren und fühlen geht verloren. Und das ist ein Problem wenn du mit dir selbst reden willst. Zuhören funktioniert hier nicht (nur) über die Ohren.

Vor lauter Netflix und co. kannst du dich nicht mehr hören

Ich bin ein großer Verfechter von achtsamen Hinhören und seine Gedanken auf das Schöne zu fokussieren. Es ist eine Selbstmassage der eigenen Seele. Deines Herzens. Diese Psychohygiene ist ungemein wichtig. Wir lassen uns aber sehr viel Ablenken. Vom Alltag, von den Medien, konzentrieren uns viel auf Andere, suchen unsere Erfüllung und die Bestätigung für unser Handeln im außen. Der wichtigste Mensch ist aber der, den du morgens siehst wenn du in den Spiegel schaust. Kennst du ihn schon?

Du bist abhängig von der Meinung Anderer

Was passiert, wenn „die anderen“ mal nicht da sind wenn wir hören wollen „Du bist gut so wie du bist?“. Wenn man hier nicht gestärkt ist und in sich ruht, kommt man leicht ins straucheln. Man fühlt sich mies und klein und im schlimmsten Falle leer. Es endet in einer Depressiven Verstimmung oder schlimmeres. Weißt du wer du bist ohne die permanente Bestätigung von außen?

Du musst wissen, wer du bist

Du musst wissen was du kannst, wohin du willst und wer du bist. Du musst dir selbst die Liebe geben die dich Sicher sein lässt. Von dieser Mitte aus kannst du die Welt erobern.

In der Lage zu sein, sich selbst anzuerkennen und zu Leben ist eine Grundlage dafür glücklich und zufrieden durchs Leben zu gehen. Du kannst das und du bist es wert von dir geliebt zu werden. Mach dich auf den Weg und lerne dich kennen. Werde dein bester Freund.

Die Beziehungen mit anderen ist das Sahnehäubchen

Die Beziehung zu anderen soll nicht Lebensnotwendig sein. Wie komme ich in diese Achtsamkeit mehr und immer mehr zu mir selbst zu stehen? Sie selbst zu sehen und zu stärken? Übung macht den Meister. Schritt für Schritt und. Und jeden Tag sich selbst verzeihend aufs Neue. Du musst keine Angst haben, deine Freunde zu vergessen.

Wenn du dich nicht ausreichend um dich selbst kümmerst, kannst du auch keine starken Beziehungen zu anderen Pflegen. Alles beginnt bei dir. Von innen. Nach außen.

Wichtige Grundsteine am Morgen

Wenn du morgens in den Spiegel schaust, sagst du dir selbst „Guten Morgen, ich wünsche dir einen schönen Tag.“ ? Versuchs mal, es tut ungemein gut. Okay, das ist schon wirklich sehr viel für den frühen Morgen. Ein freundliches “Hallo” mit dem ersten Lächeln des Tages, welches DU dir selbst schenkst tut es auch.

Sich selbst ernst zu nehmen, seinen Gedanken richtig zuzuhören und diese dann zu notieren ist in dieser schnellen Welt extrem wichtig geworden. Innehalten, am besten täglich.  Durchatmen.

Für den Anfang ist es auch einen Versuch Wert sich einfach an einem Tag der Woche (bei mir ist es der Sonntagmorgen oder Abend) hinzusetzen und reinzuhören. Fragen könnten sein: „Wie geht es dir?“, „Was hast du heute schönes vor?“.

Bring den Müll raus

Genauso wichtig finde ich es auch dieser kleinen Stimme -manche sagen innerer Kritiker- die Gelegenheit zu geben sich mal so richtig auskotzen. Das habe ich unter der „Mülleimer Technik“ kennen gelernt. Sie begeistert mich wirklich. Stell dir vor du sitzt bei deiner besten Freundin mit einer schönen Tasse Tee und du kotzt dich so richtig aus. Alles was schief gegangen ist, alles was dich stört, worüber du meckerst, wovor du Angst hast und auch -und das ist das wichtigste- was du schlechtes über dich selbst denkst. Diese Stimme die sagt „Du bist zu dick, du kannst das nicht, du musst mehr Sport machen…..“. Aber sage es eben dir selbst und schreib es auf. Das Regelmäßige Mülleimer leeren tut ungemein gut. Diese Stimme in dir, diese Version von dir selbst die sehr unzufrieden ist bekommt Aufmerksamkeit. Das Gefällt der Stimme. Meiner Erfahrung nach wird sie dann leiser. Probiere es mal aus und berichte mir kurz. Ich bin gespannt. Danke für diese Übung an Bahar & Jeffrey aus dem Heartwall Project.

„Liebe ist das einzige was wächst, in dem wir es verschwenden“, sagt Ricarda Huch.

Die Lebensenergie und das Becken der Liebe wird voller und voller wenn du dich auch um dich kümmerst. Und keine Angst, dass das Becken überläuft. Das wird es. Und darf es. Liebe darf verschwendet werden, sie nährt sich daraus und wächst. Hiermit tust du dir und allen um dich herum etwas Gutes. Die Zeit mit deinen Lieben wird kostbarer. Jeder Moment davon.

Von Herzen, Simone.

Lass gerne ein Kommentar da und erzähl mir wie du dich kennengelernt hast. Ich freu mich drauf.

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