Was kann eine Abendroutine für dich tun?

Mehr Gelassenheit und Ruhe durch feste Routinen – so geht es für mich.

Nimm dir jeden Tag etwas bewusst Zeit für dich. Routinen bieten sich hier wunderbar an. Ganz neben der bewussten Zeit, die du dir selbst schenkst hast du noch positive Effekte, wie einen erholsamen Schlaf. Durch feste Routinen am Abend lässt sich Stress reduzieren. Gleichzeitig kümmerst du dich um dich selbst und das tut dir, deiner Seele, deinem Herzen, der Psyche ungemein gut. Das ist ein täglicher Weg zu mir. 

Vielleicht auch deiner? Wie könntest du ihn gestalten?

Wichtig ist, deine Routine muss zu dir und deinem Alltag passen. Viele (erfolgreiche) Menschen berichten dass sie sich 1 bis 2 Stunden Zeit am Abend nehmen für ihre persönliche Routine. Lass dich davon nicht erschrecken. Du hast Kinder oder einfach sehr viel Arbeit bis spät in den Abend? Das ist vollkommen in Ordnung. Stresse dich deshalb nicht. Schau was für dich funktioniert und baue dir eine “Mini-Routine”. Und wenn es nur 15 Minuten sind. Schenke sie dir. Du selbst wirst es dir danken. Mit der Zeit, und wenn du merkst wie viel Kraft dir dieser Abend am Tag schenkt wird es automatisch mehr werden… so war es bei mir.

Routinen für mehr Achtsamkeit und Selbstliebe?

Ja, das geht und tut ungemein gut. Je mehr Zeit du mit dir selbst verbringst, desto sicherer wirst du in dir. Du lernst dich ja schließlich immer mehr kennen und lieben. Ich erzähle dir wie meine Abendroutine aussieht. Meistens.

1. Schaffe Ordnung im Außen

klingt komisch, tut aber ungemein gut – Versuchs mal. Während ich hier sitze und diesen Artikel schreibe schaue ich auf meine Küche die ich gestern abend tatsächlich mal nicht aufgeräumt habe. Ich war zu faul, ich wollte schnell an den Rechner, ich wollte einfach mal nicht. Basta. Tja, jetzt sitze ich hier und die Unordnung in der Küche lenkt mich doch ab. Ich selbst habe mir den Fokus genommen. Passiert. Jetzt ist es so. Das mache ich dann später. Aber ich merke, das mir die Ordnung im Außen fokussierter zu sein. Das ist Geschmackssache oder eher Gefühlssache? Probiere aus aus. Ich fühle mich tatsächlich wohler, wenn ich Morgens in die Küche komme und alles ist an seinem Platz und lädt durch Sauberkeit ein zum benutzen. Für mich definitiv ein Stressfaktor weniger. 

2. Schreibe Tagebuch

Schau dir an was heute gut gelaufen ist. Was hat die Freude bereitet? Welche fünf 

Dinge hast du gut gemacht? Für was bist du dankbar? Schau auf deine Stärken. Schließe den Tag positiv mit dir ab. Sei liebevoll zu dir. Morgens schaue ich mir dann an was besser laufen kann – aber das ist ein anderes Thema. 

3. Schalte dein Smartphone, Handy und Netflix aus

 Ich bin total für den Abschluss des Tages im vollen Bewusstsein. Auch wenn man natürlich mit Instagram, Whats App Netflix und co. sich wundervoll berieseln lassen kann. Aber man hört sich selbst einfach nicht. Klar, manchmal mache ich das auch aber die mehrheit der Zeit verbringe ich den Schluss des Tages mit mir. Das ist schön und ich lerne mich immer wieder neu kennen und habe mehr Verständnis für mich, das ist gerade in diesen Zeiten wichtiger denn je. Denn sind wir mal ehrlich, insgesamt sind wir wohl fast alle ein wenig angestrengter wie noch 2019. Umso wichtiger ist es, das du nach dir schaust und freundlich und achtsam mit dir umgehst.

4. Zünde dir Kerzen an und lese ein schönes Buch

Bitte keine Aufregung am Abend. Du willst dich jetzt entspannen, bewusst Zeit nehmen, runterkommen. Hier eignen sich besonders schöne Geschichten. Ich lese gerne Romane aber auch Biografien von Menschen, die mich beeindrucken. Finde hier, was für dich gut ist und funktioniert. Ich kann am Abend keine Krimis lesen und Bücher über Selbstoptimierung. Alles was meine Geist zu sehr anregt in die Selbstreflexion zu gehen lasse ich bewusst aus meiner Abendroutine raus. Ich habe also Bücher für verschiedene Tageszeit. Mein aktuelles Buch für den Abend ist übrigens “Das Cafe´am Rande Welt” (Das habe ich vor 10 Jahren schon mal gelesen und nun erlebt es sein Rivale). Kürzlich fertig geworden bin ich mit “Eine Frau ein Plan”, dieses Buch bzw. die Geschichte hat mich sehr beeindruckt (hier zu meinen Eindrücken über das Buch, wenn´s dich interessiert). 

5. Übe dich in der Stille – Meditation

Meditation wollte ich schon als Jugendliche lernen. Ich fand Bruce Lee einfach total tool, wenn er da in seinen Filmen saß und einfach nur “cool” wirkte;. Schnell habe ich festgestellt das mir “cool sein und sitzen” die Mediation keinen Stück näher bringt und ich habe es dann doch noch ein paar Jahre doof gefunden.

Mit meiner Lieben Freundin Svetlana von Namasté Soham bin ich dann wieder auf die Meditation gestoßen. Auch auf geführte. Und ich liebe diese Art der achtsamen Übungen. Ich liebe es einfach. Nein, ich bin noch nicht da wo ich hin will aber genau darum geht es eben NICHT beim meditieren . Es ist kein Wettbewerb und soll einfach nur gut tun. Fünf Minuten schaffe ich fast täglich. Morgens und Abends. Ich liebe es die Gedanken einfach wie Wetterwolken weiter ziehen zu lassen, ganz ohne sie weiter zu bewerten oder zu zerdenken.

Bewerten und analysieren tue ich während meiner Arbeit einfach genug. Mit schönen geführten Meditationen oder im Yoga Unterricht werden es auch mal 10 bis 40 Minuten. Es ist Balsam für meine Seele. Also los, mit oder ohne Führung probiere es aus. Wenn es ein sehr anstrengender Tag war und ich kurz wieder Energie brauche um den Rest des Tages mit meiner Tochter Spaß zu haben lege ich gerne auch nochmal Mittags 10 Minuten Mediation ein. In Stille, mit Klangschalen oder Meeresrauschen im Hintergrund oder geführt (z.B von Mady Morrison oder Bahar Yilmaz). Tut echt gut, die Konzentration fährt wieder hoch und ich kann weiter arbeiten oder eben mit meinem Kind spielen! Yes! 

6. Sanfte Bewegungen – übe Yoga 

Ja ich weiß, alle schreien Yoga – es wird fast schon angepriesen wie ein Allheilmittel. Es geht bestimmt auch was anderes. Tai Chi, Qi Gong auch alles ruhige achtsame Bewegungsübungen die sicherlich auch hervorragend geeignet sind um in den Abend zu starten und den Tag ausklingen zu lassen. Ich bin aber tatsächlich auch beim Yoga hängen geblieben. Ich praktiziere fast täglich. Nicht erschrecken, das klingt mehr als es ist. Morgens übe ich 5 bis 10 Minuten (unter der Woche meistens 5) Sonnengrüße einfach um genüsslich wach zu werden (die Morgenroutine ist auch ein anderes Thema). Abends 10 Minuten zum entspannen und Körper dehnen – das tut mir nach langen Büro Tagen besonders gut. Am Wochenende übe ich dann auch mal länger. Aber einfach nur weil es mir soooo gut tut. Ich steinige mich aber nicht wenn es mal nicht klappt. Aber eins konnte ich für mich doch feststellen: Das tägliche tut meinem Körper unglaublich gut – ich fühle mich einfach runder. Aber das muss ich anscheinend immer wieder testen. Kennst du das? 

7. Mit Wasser den Alltag wegspülen – ab in die Wanne 

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Ein Ritual was ich nicht täglich praktiziere (keine Sorgen, Waschen und Duschen praktiziere ich unabhängig von der Badewanne ;-)) aber sehr wohltuend ist. Dann fällt aber meist der Rest kürzer aus. Ich, die Badewanne, Kerzen, eine Tasse Tee und entweder ein Buch oder schöne entspannende Musik. Was ich nicht mache ist Buch und Musik gemeinsam. Entweder ich genieße bewusst, die Töne der schönen Space Drums (manchmal auch Klassische Musik) oder ich lese ein Buch. Bevor ich dann das Wasser aus der Wanne lasse überlege ich mir, ob es ein Gedanken und Gefühle gibt die ich mit aus der Wann fließen lasse. Die gebe ich dann beim raus plätschern des Wassers mit auf die Reise. Das tut gut. 

Wie sieht deine Abendroutine aus ? Hast du eine feste? Auch am Wochenende oder machst du hier unterschiede? Ich freue mich über deinen Kommentar. 

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